Inge Deutschkron

Inge Deutschkron (Jahrgang 1922) ist eine deutsch-israelische, jüdische Autorin und Journalistin. Deutschkron, in Finsterwalde geboren und in Berlin aufgewachsen, konnte sich in einer Blindenwerkstatt vor der Deportation retten. 1943 tauchte sie mit ihrer Mutter bei einer nicht-jüdischen Freundin unter und entging so dem Holocaust. 1946 zogen die beiden nach London, wohin der Vater, ein Gymnasiallehrer bereits 1939 geflohen war. Hier studierte Deutschkron Fremdsprachen und reiste als Sekretärin der sozialistischen Internationalen durch die ganze Welt. Seit 1955 lebte sie wieder in Deutschland, wo sie als freie Journalistin arbeitete. Nachdem sie 1966 die israelische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, ging sie 1972 – aus Protest gegen den wiederaufflammenden Antisemitismus in der deutschen Politik – nach Tel Aviv. Hier arbeitete sie als Redakteurin für die Zeitung Maariw und engagiert sich in der Nahost-Politik. Ihre Vergangenheit und ihr Leben im heutigen Israel verarbeitete sie in zahlreichen literarischen Werken, wobei ihre Autobiographie „Ich trug den gelben Stern“ (1978) als Wichtigstes zu nennen ist.

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