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Philip K. Dicks

Philip Kindred Dicks (1928 – 1982) war ein US-amerikanischer Autor von Science-Fiction-Romanen. Dick brach schon früh aus der bürgerlichen Welt seiner Eltern aus, die Scheidung seiner Eltern hatte eine traumatische Wirkung auf ihn und sorgte dafür, dass er immer wieder eine psychologische Betreuung in Anspruch nehmen musste und Drogenprobleme hatte. Kurzzeitig versuchte Philip K. Dicks ein Studium an der University of California, das er jedoch bald abbrach, um als Radiomoderator für klassische Musik zu arbeiten. Ein weiterer Versuch Germanistik zu studieren schlug ebenfalls fehl. Seine ersten Romane schrieb Dicks in den 50er und 60er Romane, sie taten sich jedoch kaum aus der Masse der Mainstream-Romane hervor und wurden nie veröffentlicht. Um das Scheitern zu verarbeiten, wandte Dicks sich bewusstseinsverändernde Drogen zu und schrieb unter Zuhilfenahme von Aufputschmitteln wie im Wahn bis zu 60 Seiten am Tag. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch begab Philip K. Dicks sich in den Drogenentzug. Eine Reihe von Visionen im Jahr 1974 begründete die Ideen seiner berühmten Science-Fiction-Romane, darunter „VALIS“, „Die göttliche Invasion“, „Das Orakel vom Berge“, „Eine andere Welt“ und „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“. Letzterer wurde 1982 von Ridley Scott als „Blade Runner“ verfilmt. Dicks erlebte jedoch die Uraufführung des Films nicht mehr, sieben Monate vorher verstarb er nach einem Herzanfall. Bis heute gilt Philip K. Dicks als einer der historisch bedeutendsten Science-Fiction-Autoren, dessen Werke zu den modernen Klassikern der amerikanischen Literatur zählen. Sie inspirierten Werke wie „Matrix“ und wurden selbst oft verfilmt. Es entstanden jedoch auch einige Werke außerhalb des Science-Fiction-Genres, so zum Beispiel „Unterwegs in einem kleinen Land“ (1985), ein Drama, das das Ende einer Ehe nachzeichnet.

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