Fjodor Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881) war einer der bedeutendsten Schriftsteller Russlands. Seine Werke hatten großen Einfluss auf die Literatur des 20. Jahrhunderts und prägten Autoren, wie Friedrich Nietzsche, William Faulkner und Franz Kafka. Dostojewski studierte an der St. Petersburger Militärisch Ingenieurtechnischen Universität. Bereits ein Jahr nach seinem Abschluss 1843 begann er, seinen ersten Roman zu schreiben. Drei Jahre später, 1846, erschien sein Debüt „Arme Leute“, das Dostojewksi auf einen Schlag berühmt machte. Durch sein Wirken in revolutionären Kreisen wurde er 1849 zum Tode verurteilt, kurz vor der Erschießung aber durch Zar Nikolaus I. begnadigt. Die folgenden Jahre verbrachte er als Zwangsarbeiter in Sibirien und im Militärdienst. Erst 1960 veröffentlichte er sein nächstes Werk: „Aufzeichnungen aus dem Totenhaus“. Es folgten nun in kurzer Zeit „Erniedrigte und Beleidigte“, „Der Spieler“ und „Schuld und Sühne“ (1866). Letzteres zählt bis heute zu den großen Werken der Weltliteratur. Sein zweites großes Werk, „Der Idiot“, erschien 1868. 1881 veröffentlichte er dann sein komplexestes und umfangreichstes Werk: den Roman „Die Brüder Karamasow“. Es gilt als die Summe seines Schaffens und gehört bis heute zu seinen bedeutendsten Büchern. Noch im selben Jahr starb Dostojewksi an einem Lungenemphysem.

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