Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek ist der Meister des Schattens und der deutsche Horror-König. Sebastian Fitzek (Jahrgang 1971) ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist aus Berlin, wo er hauptberuflich als Programmdirektor bei einem Radiosender arbeitet. Fitzek studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete dann als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen überall in Deutschland. Neben einem Sachbuch, das er gemeinsam mit dem Namensforscher Jürgen Udolph geschrieben hat, „Professor Udolphs Buch der Namen“ (2005), veröffentlichte Fitzek mehr als sieben Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Bereits sein Debüt, „Die Therapie“ wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Heute ist Fitzek einer der wenigen deutschen Krimiautoren, deren Werke auch in England und den USA veröffentlicht wurden. Zu seinen größten Erfolgen zählt auch der 2010 erschienene Thriller „Der Augensammler“, einer der erfolgreichsten Krimis des Jahres überhaupt. Als 2012 der achte Thriller von Sebastian Fitzek, „Abgeschnitten“, erschien, sorgte dies einmal mehr für Begeisterung auf dem Gebiet des deutschen Psychothrillers. Die großen Erwartungen, die die Fans in das Buch steckten, wurden bei Weitem übertroffen. Statt den erwarteten dritten Band der Augen-Trilogie zu veröffentlichen, schrieb Fitzek gemeinsam mit dem deutschlandweit bekannten Rechtsmediziner Michael Tsokos einen Thriller, der einer grausamen Achterbahn gleicht. Einmal mehr konnte Sebastian Fitzek hier beweisen, dass er nicht umsonst DER deutsche Star des Psychothrillers ist.

Einen weiteren Qualitätssprung machte er 2013 mit dem extremen Thriller „Der Nachtwandler“. Dieser Roman stellt alles in den Schatten, was Sebastian Fitzek bisher geschrieben hat, so tief lässt er uns in menschliche Abgründe blicken, in die Abgründe, die in jedem von uns schlummern könnten. Im Roman wird dieser Abgrund physisch und sichtbar: in Form einer Tür, die hinab in die Dunkelheit führt und von deren Existenz Leon Nader nicht einmal wusste, bis er sich selbst nachts filmte, um zu erfahren, ob er etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Damit ist Sebastian Fitzek jetzt beim Kern des Thriller-Genres angekommen und appelliert an Urängste, wie es sonst nur Stephen King und ähnliche Größen können. Der wohl zuverlässigste Indikator dafür, dass Fitzek jetzt einer von ihnen ist. Eine Vermutung, die sich mit „Noah“ 2013 bestätigte. Etwa zeitgleich mit Dan Browns „Inferno“ hat Sebastian Fitzek das Thema Überbevölkerung zum Anlass für einen actionreichen Thriller der Extraklasse genommen. Doch während Brown nicht aus seiner Haut kann, vorhersehbar und wenig einfallslos ist, überschlägt sich Sebastian Fitzek förmlich vor neuen Ideen, die den Leser regelmäßig nach Luft schnappen lassen. Sein Protagonist ist ein Obdachloser, der sich nicht an seine Identität oder Vergangenheit erinnern kann. Der Name „Noah“ ist in seine Handfläche tätowiert. Noah erkennt: Er ist das zentrale Element einer weltweiten Verschwörung, der schon viele zum Opfer gefallen sind – und es werden noch mehr folgen. Wenn Sie jetzt glauben, Sie wüssten, wie die Story endet, können wir Ihnen getrost sagen, dass Sie sich täuschen. So einfach würde es Sebastian Fitzek seinen Lesern nicht machen. Auch in "Passagier 23" (2014) ist jeder Versuch, die nächste Wendung zu erraten, pure Wahrsagerei. Vollkommen hilflos ist der Leser Fitzeks kaltblütigem Genie ausgeliefert. Doch davon kann man einfach nicht genug bekommen.

2016 meldete sich Sebastian Fitzek mit einem wahren Psychothriller, "Das Paket" eindrucksvoll zurück.

 

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