Marc Friedrich

Marc Friedrich (links) mit seinem Kollegen Matthias Weik. © Christian Staehle, AspergMarc Friedrich ist ein deutscher Experte für Risikokapital, Kapitalanlage und Vermögensberatung. Gemeinsam mit seinem Kindergartenfreund Matthias Weik betreibt Friedrich seit Langem die Finanzstrategieberatung „Friedrich & Weik Vermögenssicherung“. Ausgehend von jahrelangen Erfahrungen und Beobachtungen der wirtschaftlichen Prozesse im In- und Ausland raten sie ihren Kunden vor allem dazu, länderübergreifend in Realgüter zu investieren, anstatt sich auf spekulative Papierwerte zu verlassen. Warum das so ist und was jeder selbst tun kann, um die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise und des bevorstehenden finanziellen Super-GAUs auf seine eigenen Vermögenswerte zu minimieren, verraten Marc Friedrich und Matthias Weik in ihrem Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“.

Die Idee zu dem Buch entstand, nachdem die beiden Autoren immer wieder Vorträge zu Finanzthemen gehalten hatten und darauf angesprochen worden waren, ob sie ihre vielen Fakten und Erkenntnisse nicht in Papierform veröffentlichen könnten. Das Ergebnis war ein Bestseller, der fraglos zu den wichtigsten Finanzbüchern der letzten Jahre gehört. Eine der wichtigsten Erfahrungen, die Marc Friedrichs Arbeit prägten, war der Staatsbankrott von Argentinien, den er 2001 live und vor Ort miterlebte. Am eigenen Leib hat er erfahren, welche verheerenden Folgen ein solcher Bankrott auch für das eigene Vermögen und Leben hat. Davor möchte er sowohl seine Kunden als auch seine Leser bewahren. Die Tipps, die Marc Friedrich und Matthias Weik in ihrem Buch geben, sind praxisnah und für jeden umzusetzen, der sich intensiver mit dem Thema Vermögensanlage beschäftigt.

2014 legte das Autorenduo mit dem Buch „Der Crash ist die Lösung“ nach. Nachdem sich alles, was sie in „Der größte Raubzug der Geschichte“ prognostiziert hatten, bewahrheitet hatte, griffen Marc Friedrich und sein Co-Autor die aktuellen Entwicklungen auf, um einmal mehr zu zeigen, dass der Crash absolut unvermeidlich ist. Doch sie zeigen auch, dass er eine bereinigende Wirkung haben wird – und dass er notwendig ist, um das System abzuschaffen, dass im Moment an allen Ecken und Enden krankt. Ihre Analysen und Prognosen sehen dementsprechend düster aus und geben wenig Anlass für Erleichterung oder Optimismus. Im Gegenteil. Doch wer dem Löwen in die Augen blickt und sich dementsprechend vorbereitet, der verliert während dieses katastrophalen und finalen Crashs vielleicht wenigstens nicht alles. Dafür raten Marc Friedrich und sein Kollege von Wertpapieren, Geldanlagen und fremdgenutzten Immobilien ab. Das seien alles Blasen, die im Zweifelsfall zerplatzen würden, ohne dass der Anleger irgendetwas zurück erhalte. Außerdem seien für fremdgenutzte Immobilien hohe Steuern fällig. Stattdessen raten sie zur selbstgenutzten Immobilie, zu Nutzland, zu Realgütern, Edelmetallen und sogar zu hochwertigem Single Malt Whisky, der im Wert stetig steige. Also zu Dingen von realem Wert. Das zweite Buch von Marc Friedrich und Matthias Weik sollte man also unbedingt gelesen haben, wenn man sicher gehen will, dass man im Crash nicht alles verliert!

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