William H. Gass

William H. Gass (Jahrgang 1924) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, dessen großer Roman „Der Tunnel“ für Furore sorgte, weil Hass darin behauptete, dass in jedem Menschen etwas fundamental Böses schlummert. Gass studierte Literaturwissenschaften und promovierte 1954 an der Cornell University. In seiner späteren Forschungs- und Lehrtätigkeit spezialisierte er sich auf Rilke. Zwischen 1969 und 1999 war William H. Gass als Professor an der Washington University in St. Louis, Missouri, tätig. „Der Tunnel“ erschien 1996 und war sein erster Roman. Das Werk über den Universitätsprofessor, der sich auf das Dritte Reich spezialisiert hat und sich in seinem Werk mit der eigenen Geschichte konfrontiert wird, sorgte für viele inhaltliche Kontroversen, wurde jedoch überall als monumentales und sehr bedeutsames Werk gelobt. 1997 erhielt William H. Gass für „Der Tunnel“ den National Book Award. Erst 2011 jedoch war das Buch, in der Übersetzung von Nikolaus Stingl, in Deutschland erhältlich. Auch das essayistische Werk von William H. Gass wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Pushcart Prize und dem National Book Critics Circle Award.

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