Jacob und Wilhelm Grimm

Jacob und Wilhelm Grimm gelten als Väter der Germanistik. © C. Schiller - Fotolia.comDie Brüder Jacob (1785 – 1863) und Wilhelm Grimm (1786 – 1859) wurden berühmt mit ihrer Sammlung deutscher Volksmärchen. Die beiden Sprachwissenschaftler gelten als die „Gründungsväter“ der Deutschen Philologie, bzw. Germanistik. Beide studierten in Marburg Rechtswissenschaften, bevor sie über ihren Lehrer Friedrich Carl von Savigny an die Werke von Goethe und Schiller herangeführt wurden. Inspiriert von den Klassikern der beiden Meister entdeckten die beiden die Wurzel der zeitgenössischen Zustände in der Vergangenheit. Jacob und Wilhelm Grimm widmeten sich deshalb der geschichtlichen Entwicklung deutschsprachiger Literatur. 1806 begannen sie, jene Märchen und Sagen zu sammeln, die noch heute als das Hauptwerk der Brüder gelten. Sechs Jahre später erschien zu Weihnachten der erste Band der „Kinder- und Hausmärchen“. Mit dieser Sammlung und ihren sprachwissenschaftlichen Studien legten Jacob und Wilhelm Grimm den Grundstein für die heutige Germanistik-Forschung. Ihre Märchen gehören noch heute zu den treuen Begleitern vieler Kinder und werden immer wieder neu aufgelegt, so, 2005 in „Es war einmal… Mein erstes großes Märchenbuch“.

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Gebrüder Grimm – Die Väter der Germanistik

Die Gebrüder Grimm wurden mit ihren Kinder- und Hausmärchen weltberühmt. Sie kennt heute jedes Kind und sie wurden zahllose Male neu aufgelegt und verfilmt. Doch Jacob und Wilhelm Grimm haben der Literaturgeschichte und -forschung noch mehr Dienste geleistet.

Erfahren Sie hier, warum die Gebrüder Grimm als Gründungsväter der Germanistik gelten.