Dora Heldt

Dora Heldt ist das Pseudonym der deutschen Autorin Bärbel Schmidt (Jahrgang 1961), die mit ihren charmanten Frauenromanen rund um die Heldin Christine bekannt geworden ist. Schmidt absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin und arbeitete anschließend jahrelang als Verlagsvertreterin für den Deutschen Taschenbuch Verlag. 2006 veröffentlichte sie unter ihrem Pseudonym, dem Namen ihrer geliebten, verstorbenen Großmutter, ihren ersten Roman, „Ausgeliebt“. Das Debüt wurde ein großer Erfolg, an den die nachfolgenden Romane problemlos anknüpfen konnten. Mit ihrem dritten Buch, „Urlaub mit Papa“, gelang ihr ihr erster Bestseller. Das Buch wurde 2009 durch das ZDF verfilmt. Es folgten die beiden Christine-Romane „Tante Inge haut ab“ (2009) und „Kein Wort zu Papa“ (2010), die ebenfalls Bestseller wurden.

Inzwischen ist Dora Heldt so etwas wie die Grand Dame des deutschen Frauenromans und greift immer wieder ernste Themen auf, die ihren Leserinnen am Herzen liegen und die sie dann auf ihre leichte, unbeschwerte Art in etwas verwandelt, worüber man auch scherzen kann und dem man gelassen entgegen blickt. Das gilt auch für ihren Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“, der 2011 erschienen ist. Darin thematisiert Heldt die Wechseljahre und die bevorstehende Menopause. Vielleicht ist es auch ihr großes Vorbild, das Dora Heldt dabei hilft, die Dinge so zu sehen, wie sie sie in ihren Büchern beschreibt: Loriot. Auf ihrer Website schreibt sie, sie bewundere seine „Sicht auf das Leben, seinen Perfektionismus, seinen Witz, seinen Stil“. Auch in ihrem Lebensmotto schlägt sich das nieder: „Du musst, du kannst“, hat Bärbel Schmidt, alias Dora Heldt, schon immer von ihrer Mutter zu hören bekommen. Und so ist es kein Wunder, dass sie auch immer wieder neue Dinge ausprobiert. 2010 veröffentlichte sie ihren ersten Roman für Jugendliche: „Siebenmeter für die Liebe“ ist eine Geschichte über Handball – eine der Leidenschaften von Dora Heldt, die selbst viele Jahre aktiv gespielt hat – und die erste Liebe. 2013 folgte dann ein weiterer fröhlicher Roman aus dem Universum rund um Christine und Papa Heinz – auch wenn Christine in diesem wirklich nur eine Randfigur ist: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ So erfrischend und lustig wie Dora Heldt hat wohl noch niemand über Seniorenreisen geschrieben. Weiter ging es dann 2014 mit "Wind aus West mit starken Böen", einem weiteren Frauenroman von Dora Heldt, der die Leserinnen auf die Insel Sylt entführt.

Im Jahr 2016 folgte überraschend ein Kriminalroman – mit dem simplen Titel "Böse Leute". Zumindest die malerische Kulisse von Sylt erinnert an ihre früheren Werke.

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