Wolfgang Herrndorf
Wolfgang Herrndorf (Jahrgang 1965) ist ein vielversprechender deutscher Nachwuchsautor der „Generation Golf“. Er studierte in Nürnberg Malerei und arbeitete anschließend als Illustrator für diverse Verlage und die Satire-Zeitschrift „Titanic“. 2002 veröffentlichte er seinen Debütroman „In Plüschgewittern“, für den er von Joachim Lottmann zum "Altmeister der Popliteratur" gekürt wurde. Mit der Erzählung „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ gewann er 2004 den Publikumspreis des Ingebor-Bachmann-Preises. 2007 folgten der gleichnamige Erzählband und der Roman „Die Rosenbaum-Doktrin. Sein neuster Roman, ein weiterer Jugendroman der Popliteratur, „tschick“ erschien 2010 und erzählt die Geschichte von Maik aus Marzahn, der sich in einem alten Lada auf eine Irrfahrt in die Walachei begibt. Der Roman wurde bereits 2011 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, doch erst 2012 konnte Wolfgang Herrndorf für seinem Roman „Sand“ (2011) den Preis tatsächlich erhalten. 2010 wurde bei dem Autor ein Hirntumor diagnostiziert. Seitdem veröffentlicht Herrndorf ein digitales Tagebuch, in dem er fragmentartig seinen Alltag, seine Träume und Gedanken schildert.




