Hermann Hesse
Hermann Hesse (1877- 1962) versuchte sich bereits als Zehnjähriger im Schreiben. Sein damals entstandenes Märchen, „Die beiden Brüder“, wurde 1951 sogar veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war der Sohn eines christlichen Missionarspaares bereits zu einem der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller geworden und hatte den Nobelpreis für Literatur (1946) erhalten. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen arbeitete Hesse in einem Antiquariat für theologische, philosophische und juristische Bücher, in dessen Bestand er sich nach Feierabend intensiv weiterbildete. 1899 siedelte er nach Basel über, wo ein Jahr später sein erstes Buch, „Hermann Lauscher“, erschien. 1901 unternahm er, in der Tradition der großen Romantiker, eine mehrmonatige Italienreise, die er 1903 wiederholte. Der Durchbruch gelang Hesse mit dem Roman „Peter Camenzind“ (1904). Dieses, von der Romantik inspirierte Werk, gehört neben „Unterm Rad“ (1906), „Siddhartha“ (1922), „Der Steppenwolf“ (1927) und „Das Glasperlenspiel“ (1943) zu den bekanntesten Büchern Hermann Hesses.




