Elin Hilderbrand

Wenn es eine Autorin gibt, die es versteht, die Unbeschwertheit, die Schönheit und Leichtigkeit eines Sommerurlaubs in ein Buch zu verpacken, dann ist es Elin Hilderbrand. Ihre Sommer-Romane von der amerikanischen Ferieninsel Nantucket haben absoluten Kultstatus erreicht und erfreuen Jahr für Jahr für Jahr Leserinnen aus aller Welt mit herrlich kitschfreien Geschichten, die das Herz berühren. Elin Hilderbrand lebt selbst seit mehr als 20 Jahren auf Nantucket und scheint den Sommer dort komplett verinnerlicht zu haben. Die Erfolgsserie der Nantucket-Romane von Elin Hilderbrand begann im Jahr 2000 mit „The Beach Club“. Seitdem ist fast jedes Jahr ein Roman erschienen. Für Begeisterungsstürme sorgten vor allem „Barfuß“ (2008) und „Eine Sommeraffäre“ (2008). Alle ihre Bücher sind durchsetzt mit Erinnerungen an perfekte Sommerwochen. Schon ihre frühesten Kindheitserinnerungen sind erfüllt vom Football-Spielen bei Ebbe, vom Strandgut sammeln, Krabbenfischen und Schwimmen vor Cape Cod. Die unbeschwerte Zeit fand ein jähes Ende, als ihr Vater bei einem Flugzeugabsturz starb, als Elin Hilderbrand gerade 16 Jahre alt war. Auf oprah.com erinnert sich Hilderbrand vor allem an den Sand zwischen den Lacken, wenn sie an die Sommer ihrer Kindheit zurückdenkt – das ultimative Sommer-Gefühl. In jenem Sommer, nachdem ihr Vater gestorben war, lernte sie, dass Sand zwischen den Lacken ein Luxus ist, schreibt sie auf dort. „Ich hatte es – dummerweise – immer für selbstverständlich erachtet.“ Doch obwohl ihr Leben eine dramatische Wendung durchmachte, schwor sie sich, sie würde immer einen echten, wahren, glücklichen Sommer verbringen. Diesem Schwur ist sie nicht nur treu geblieben, sie hat ihn auch so verwirklicht, dass Millionen von Frauen in aller Welt daran teilhaben können. Das Schreiben lernte Elin Hilderbrand übrigens an der Johns Hopkins University und als Teaching bzw. Writers Fellow des University of Iowa Writers' Workshops. Ihren Romanen aber merkt man an, dass hinter all der Technik die Sehnsucht nach diesem einzig wahren Sommergefühl, nach den Verheißungen der langen Tage und nach dem unverhofften Glück einer Sommerliebe ruht. Etwas wehmütig endet sie auf oprah.com mit den Worten, sie sei nun alt genug, zu wissen, dass „unabhängig davon, wie viele Sommer ich verlebe, wie sehr ich sie auch genieße, oder wie sehr ich sie auch auf dem Papier zum Leben erwecke – ein Teil von mir wird sich immer nach den Sommern meiner Kindheit sehnen, als mein Vater noch am Leben und ich vollständig und sicher war.“ Es sind Sätze wie diese, für die ihre Leser Elin Hilderbrand lieben und die ihre Bücher zu besonderen Sommer-Schätzen machen.

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