Josie Jeffery

Josie Jeffery ist eine britische Guerilla-Gärtnerin mit innovativen Ideen und einer großen Portion Mut, Kraft und Energie, sie zu verwirklichen. Das Gärtnern ist ihre absolute Leidenschaft. Sie schwört auf Artenvielfalt und eine gesunde Mischung. Das kann man nicht nur in ihrem Buch „Erbse liest Radieschen“ nachlesen, in dem Josie Jeffery frischgebackenen Hobby-Gärtnern verrät, welche Pflanzen im Beet neben welchen sitzen sollten, um beste Bedingungen für beide zu schaffen, sondern auch an ihrem Projekt „Seedbombs“ erkennen. Die Samenbomben sind Jefferys Beitrag zu einer gesünderen, vielseitigeren Welt: Die kleinen Kugeln aus Erde und Samen werden nach dem Guerilla-Prinzip in Städten, Gärten, Parks und Grünanlagen platziert und vollbringen dort ein kleines Wunder. Die Samenbomben enthalten nämlich alles, was die Pflanzen zum Wachsen, Gedeihen und Überleben brauchen und sagen so den gefährlichen Monokulturen den Kampf an. Ihre Ideen fußen auf fundiertem Wissen: Jeffery studierte Garten- und Landschaftsbau und beschäftigte sich auch in ihrer Freizeit intensiv mit diesem Thema. Während eines Praktikums bei Architectural Plants in Horesham West Sussex kam ihr die Idee zu „Seedbombs“. Hier wurde sie mit der Nachzucht von Pflanzen betraut und stolperte irgendwann über den Begriff Seedbombs. Ihre Nachforschungen öffneten ihr die Augen für eine spannende Form des Guerilla-Gardenings. Von da an war Josie Jeffery – von Natur aus eine sehr kreative Person – Feuer und Flamme für die Idee der Samenbomben. Ihre ersten eigenen „Bomben“ fertigte Jeffery mit Kindern im Museum of Garden History an. Inspiriert durch diese Erfahrung begann sie kurz darauf, Workshops auf Festivals und Partys zu veranstalten. Sie fertigte Samenbomben, wo sie ging und stand. In ihrem Buch „Mit Samenbomben die Welt verändern“ gibt Josie Jeffery jetzt auch denen Hilfestellung bei der Fertigung von Samenbomben, die keinen Zugang zu ihren Workshops haben. 13 wunderbare Rezepte für Samenbomben machen aus jedem Hobby-Gärtner einen Guerilla-Gärtner. Wer nicht ganz so weit gehen möchte und mit konventionelleren Methoden zur Biodiversität in seinen Beeten beitragen möchte, der ist mit ihrem Buch „Erbse liebt Radieschen“ besser beraten. Das „Was-passt-zusammen-Pflanzbuch“ erklärt, welche Pflanzen am besten neben welche passen, um optimale Bedingungen für alle zu schaffen.

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