Margot Käßmann
Als jüngstes von drei Kindern wuchs Margot Käßmann im hessischen Stadtallendorf auf und studierte später in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und Marburg evangelische Theologie. Als Jugenddelegierte der Landeskirche Kurhessen-Waldeck gehörte Käßmann seit 1983 dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) an. 1994 wurde sie als erste Frau im Amt Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Fulda und später Landesbischöfin der Landeskirche Hannover (1999). 2009 folgte sie Wolfgang Huber als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands. Im Februar 2010 trat sie von allen Ämtern zurück, nachdem sie im alkoholisierten Zustand eine rote Ampelkreuzung überfahren hatte. Käßmann veröffentlichte zahlreiche theologische Schriften und mehrere Sachbücher, darunter die Reihe „Einfach Evangelisch“ und die spirituellen Reflektionen „Was im Leben trägt“. „In der Mitte des Lebens“ (2009) ist eine sehr private Zwischenbilanz der Theologin und ein Ratgeber für diese Zeit der Umbrüche.



