Stefan Kruecken

Stefan Kruecken erzählt von Abenteuern auf hoher See © Ankerherz Verlag GmbHDie besten Geschichten erzählt das Leben. Nur brauchen die Menschen, die sie erlebt haben, oft einen ganz schönen Stups und vielleicht ein bisschen Hilfe, um sie niederzuschreiben – oder eben jemanden, der ihnen zuhört, nachfragt, aufschreibt, strukturiert. Dieser jemand, das ist Stefan Kruecken.

Und diese zutiefst menschliche Idee, die kann auch ein ganzes Unternehmen tragen. So gründete Stefan Kruecken im Jahr 2007 den Verlag „Ankerherz“, der sich auf die Biografien nicht zwangsweise „berühmter“ Menschen, sondern eben besonders interessanter Menschen spezialisiert hat. Wobei auch die äußeren, bibliophilen Werte der Bücher außerordentlich überzeugen. Natürlich als Ankerherz-Autor vorneweg: der erfahrene Journalist Kruecken selbst, der nach dem Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der Albertus Magnus Universität in Köln bereits 1995 – kaum 20 Jahre alt – als Reporter um die Welt reiste.

Auf einer dieser Reisen begleitete Stefan Kruecken Bobby Dekeyser, dessen Geschichte(n) er für seinen Ankerherz-Verlag 2014 niedergeschrieben hat: „Unverkäuflich“ heißt das Buch, in dem Kruecken Dekeysers Erzählungen aus dessen Perspektive, in der ersten Person an den Leser weitergibt, wie man es auch aus seinen anderen Büchern kennt.  

Ex-Fußballprofis, die sich zu erfolgreichen Großunternehmern wandeln, sind eine Sache: Sie stehen immer irgendwie im Zentrum der Aufmerksamkeit. Eine ganz andere sind jedoch die oft unbemerkten Helden des Alltags, an denen die Geschichte nicht spurlos vorübergeht. Auf hoher See etwa erschließt sich für den Leser eine völlig neue, abenteuerliche Welt, auf der für Kruecken ein besonderes Augenmerk liegt. 

Der Ankerherz-Verlag ist reich an diesen Geschichten, sei es durch den Bericht von Kapitän Hans Peter Jürgens im zweiten Weltkrieg („Sturmkap“, 2008) oder die Erzählungen der 25 Kapitäne in „Wellenbrecher“ (2009). Insbesondere muss man natürlich den Ankerherz-Erstling „Orkanfahrt“ (2007) nennen, dessen Erstauflage von 5000 Exemplaren nach wenigen Wochen bereits vergriffen war. Für Stefan Kruecken ein klares Signal: Das Risiko der Verlagsgründung hatte sich gelohnt, weil die Menschen an diesen Geschichten ein nicht zu unterschätzendes Interesse haben.

Einen ganz besonderen Erfolg konnte 2016 das Ankerherz-Buch „Sturmwarnung“ mit der Lebensgeschichte von Käpt’n Jürgen Schwandt verzeichnen. Wem Schwandts Kolumnen aus der Hamburger Morgenpost nicht ausreichen, findet hier die geballte Weisheit und Lebenserfahrung eines unbestreitbar echten Seebären.

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