Andrea J. Larson

Andrea J. Larson schreibt als freie Autorin Bücher über die wichtigen Themen des Lebens. (c) Andrea J. LarsonAndrea J. Larson (Jahrgang 1978) kennt den Bestseller schreibenden deutschen Benediktinerpater Anselm Grün vor allem als „Onkel Willi“. Sie ist eine von 13 Neffen und Nichten des Autors, der für seine spirituellen und inspirierenden Bücher bekannt ist, und schreibt selbst seit einigen Jahren freiberuflich Bücher. So entstand irgendwann die Idee, gemeinsam ein Buch zu verfassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Andrea J. Larson bereits einiges von ihrem Onkel gelesen und wollte nun wissen, wie er zu den großen Fragen der Zeit stand. Kein Wunder, denn verschiedener könnten die Lebenswelten der beiden kaum sein. Während Anselm Grün in der Abtei von Münsterschwarzach ein streng reglementiertes Leben im Dienste Gottes und der Menschen führt, lebt Andrea J. Larson als Ehefrau und Mutter von drei Kindern in Amerika. Von diesen unterschiedlichen Lebenswelten lebt das Buch "Sag mal, Onkel Willi", das aus einem intensiven Dialog der beiden entstanden ist. Weil sie sich nur alle paar Jahre persönlich sehen, fand dieser Austausch hauptsächlich per Email über den Atlantik hinweg statt. Dabei ging es um Fragen der Gemeinschaft und der Ethik, um die Themen Verantwortung, Enttäuschung und Zweifel, aber auch um Liebe, Partnerschaften und sogar Sexualität. Spätestens hier hatte Andrea J. Larson befürchtet, es würde ihrem Onkel zu bunt werden, wie sie im ZDF-Frühstücksfernsehen „Volle Kanne“ gestand. Doch auch hier gab Onkel Willi freimütig Antworten und offenbarte, dass auch das abstinente Leben im Kloster nicht davor bewahrte, dass man sich auch mal verliebt.

Andrea J. Larson selbst hat sich mit der Liebe jedoch schon lange vorher ausführlich auseinandergesetzt. 2013 erschien ihr Buch „Lange lieben wollen“, in dem sie die Frage klärt, wie unser Leben hält, was unsere Liebe verspricht. Interessanter Aufmacher des Buches ist die Tatsache, dass heutzutage jede zweite Ehe geschieden wird. Für Larson ist offensichtlich: „Fakt ist, unsere Erwartungen an die Ehe haben sich innerhalb von nur zwei Generationen vervielfacht – von einer einfachen langlebigen Partnerschaft hin zu einem Selbstfindungsapparat mit hohem Vergnügungspotenzial.“ Andrea J. Larson und Anselm GrünSolche Erwartungen an eine Ehe werden in der Regel enttäuscht und führen dann häufig zur Scheidung. Ohne sich zu einem großen Beziehungsratgeber aufzuschwingen, zeigt das Buch, wie wichtig es ist, Stolpersteine als Chancen wahrzunehmen und kontinuierlich aktiv an der Ehe zu arbeiten. Die Liebe in einer etwas anderen Form spielt auch im allerersten Buch von Andrea J. Larson eine wichtige Rolle. Auch dieses Buch hat sie mit einem Familienmitglied geschrieben: mit ihrer Mutter Linda Jarosch, selbst Erfolgsautorin. Jarosch ist für Frauenratgeber bekannt, die den Leserinnen Mut machen, ihre weibliche Seite auszuleben und sich voll und ganz zu entfalten. Auch in dem Buch, das sie mit ihrer Tochter geschrieben hat, geht es um ein sehr weibliches Thema: die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die für Larson und Jarosch der Schlüssel zur eigenen Kraft ist. „Ich sehe dich und finde mich“ ist 2010 erschienen und seit 2014 sogar in Chinesisch (Mandarin) erhältlich. Damit tritt Andrea J. Larson in die großen Fußstapfen von Mutter und Onkel und ist auf dem besten Wege, selbst eine Erfolgsautorin zu werden.

Lesen Sie auf unserer Autorenseite zu Anselm Grün mehr über die gemeinsame Buchpräsentation von Anselm Grün und Andrea J. Larson im Kloster Maria Laach im Frühjahr 2014.

DuMont Reiseverlag, Reiseführer, DuMont Reise, Kunst-Reiseführer

Top-Thema

Beziehungsratgeber für die moderne Liebe

Wenn es in Beziehungen schwierig wird, sind wir versucht, alles hinzuschmeißen. Arbeit und Kraft investieren wir heutzutage nur noch sehr ungern. Doch mit Beziehungsratgebern lernen wir, die Liebe in Zeiten der Wegwerfgesellschaft zu schätzen – und zu retten.

Beziehungsratgeber können helfen, die Liebe über die Jahre zu retten

Top-Thema

Religion als sicherer Fels in der Brandung

Religion ist für viele Menschen eine leicht verdauliche Anordnung von Regeln geworden, die man einhalten kann – oder eben nicht. Doch gerade in Zeiten der Trauer, der Angst und Sorge sehnen sich viele nach einer verlässlichen Zuflucht. Hier kann die Religion helfen.

Religion kann ein fester Fels in der Brandung sein.