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Clive S. Lewis

Clive Staples Lewis (1898 – 1936) war ein irischer Literaturwissenschaftler, der mit seiner Kinderbuchreihe „Die Chroniken von Narnia“ im englischsprachigen Raum große Berühmtheit erlangte, spätestens seit der Verfilmung der Bücher aber auch in Deutschland bekannt ist. Lewis wuchs im nordirischen Belfast auf, wo seine Eltern, ein Anwalt und eine studierte Mathematikerin, eine große Hausbibliothek besaßen. Die Bücher dort faszinierten den wissbegierigen Lewis schon früh, sein Studium der Philosophie und der antiken Geschichte am University College in Oxford musste er jedoch wegen des Krieges unterbrechen. Er absolvierte eine Offiziersausbildung und kämpfte an der Front in Frankreich. Anschließend machte er in Oxford seinen Abschluss und war als Philosophielehrer am University College tätig. Hier lernte er J.R.R. Tolkien, den späteren Autoren des „Herrn der Ringe“, kennen. Ab 1948 gehörte er der Royal Society of Literature an, erhielt die Ehrendoktorwürden für Theologie und Literatur und wurde schließlich 1958 Ehrenmitglied des University College Oxfords. In Cambridge unterrichtete er zuletzt die Literatur des Mittelalters und der Renaissance. Lewis verfasste zahlreiche literarturkritische Werke, christliche apologetische Schriften sowie die berühmten Serien „Die Chroniken von Narnia“ (1950 – 1956) und die „Perelandra“-Trilogie. Erstere gehört heute im englischsprachigen Raum zu den absoluten Kinderbuchklassikern. 1963 starb Lewis in Oxford.

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