Justus Loring

Justus Loring ist das Pseudonym eines Berliner Journalisten, der jenem Stadtteil von Berlin wohnt, den er und seine Co-Autorin Charlotte Förster das „Epizentrum des modernen Spießbürgertums“ nennen: Prenzlauer Berg. Was diesen Stadtteil so spießig macht, wodurch sich das moderne Spießbürgertum auszeichnet und warum man darüber ruhig auch mal lachen darf, zeigen Justus Loring und Charlotte Förster in ihrem Buch „Der moderne Spießer“. Wie alle Spießer hasst auch Justus Loring Raufasertapete, Discounterlebensmittel und Krieg, schwört auf Bio-Produkte und autogenes Training, auf Filme in Originalsprache und auf die Geheimnisse im Hinterland von Mallorca, die noch nicht vom Tourismus durchdrungen sind. Dass Loring und seine Co-Autorin an diesem Buch einen riesigen Spaß hatten – schließlich brauchten sie nicht viel mehr zu tun, als die Augen offen zu halten und zu beobachten – merkt man „Der moderne Spießer“ deutlich an. Das macht auch beim Lesen Spaß. Das Buch nimmt sich selbst nicht allzu ernst und erhebt keinen Anspruch darauf, aus der Welt einen besseren Ort zu machen. Doch das muss es eigentlich auch nicht. Bei einem Fairtrade-Latte-Macchiato mit Soja-Milch und veganen Plätzchen lässt sich in einem Café in Prenzlauer Berg ganz gemütlich darüber schmunzeln.

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