Nelson Mandela

Nelson Mandela (Jahrgang 1918) gilt, neben Martin Luther King und Malcolm X, als wichtigster Vertreter Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen. Weltbekannt wurde er als der führende Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und als der erste schwarze Präsident des Landes. Aufgewachsen als Hirtenjunge in der Transkei, waren Kindheit und Jugend Mandelas von den Sitten und Gebräuchen des Stammes der Xhosa geprägt. Schon während seines Jurastudiums in Johannesburg engagierte Mandela sich in der Opposition gegen das weiße Minderheitsregime und kämpfte für die politische, soziale und wirtschaftliche Gleichberechtigung der Schwarzen. Während der Apartheid war Mandela Anführer des bewaffneten Flügels des ANC, wofür er zu lebenslanger Haft wegen Sabotage und Planung bewaffneten Kampfes verurteilt wurde. Insgesamt 26 Jahre verbrachte er im Gefängnis. Hier entstanden auch seine Memoiren, die 1994 unter dem Titel „Der lange Weg zur Freiheit“ erschienen. Im gleichen Jahr wurde Mandela, der 1993 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war, zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.

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