Charles C. Mann

Charles C. Mann macht Natur- und Evolutionsgeschichte erfahrbar. (c) Robert ClarkCharles C. Mann (Jahrgang 1955) hat mit seinem Buch „Kolumbus‘ Erbe: Wie Menschen, Tiere, Pflanzen die Ozeane überquerten und die Welt von heute schufen“ unsere Sicht auf die Welt nachhaltig verändert. Dem preisgekrönten Wissenschaftsjournalisten gelingt es darin, einen komplexen historischen Sachverhalt so zu erklären, dass er in all seiner Folgenschwere zum Leser durchsickert. Allgemein verständlich erklärt er in „Kolumbus‘ Erbe“, wie folgenschwer die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus nicht nur für die Menschen, sondern für den ganzen Globus mit all seinen Bewohnern war. Die Konsequenzen erstrecken sich nämlich über die gesamte Tier- und Pflanzenwelt – was die Entdeckung Amerikas zum bedeutendsten Ereignis seit dem Aussterben der Dinosaurier macht. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb: „Wenn man in diesem Buch liest, verändert sich der Blick auf die Welt“ und Deutschlandradio urteilte: „Mann erzählt lebendig, engagiert, gebildet und wirklich lesefreundlich Universalgeschichte.“ In Amerika ist Charles C. Mann dafür schon lange bekannt. Der Journalist und Autor hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht oder war als Co-Autor an ihnen beteiligt. Darüber hinaus schreibt er für „Science“, „Atlantic Monthly“, „Wired“, „Fortune“, „The New York Times“, die “Vanity Fair” und The Washington Post”. Der Erfolg seines Bestsellers „Kolumbus Erbe” war dennoch eine Überraschung – auch für Charles C. Mann selbst. Das Buch, das in Amerika unter dem Titel „1491 – New Revelations of the Americas Before Columbus“ erschienen ist, wurde mit dem National Academies Communication Award als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet.

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