George R.R. Martin

George R.R. Martin (Jahrgang 1948) ist ein erfolgreicher US-amerikanischer Fantasy-Autor, der für seine Saga „Das Lied von Eis und Feuer“ internationale Bekanntheit erlangte. Martin, der von seinen Fans häufig nur GRRM genannt wird, begann schon als Kind damit, Monstergeschichten zu schreiben. Später widmete er sich zunächst dem Comic-Genre und studierte dann Journalismus an der Northwestern University von Evanston. Nach seinem Master-Abschluss machte George R.R. Martin sich in der Fantasy-Szene sehr schnell einen Namen als Autor melancholischer, aber sehr origineller Stoffe. Ab 1976 unterrichtete Martin selbst Journalismus am Clark College in Dubuque, Iowa und schrieb nebenbei zum Spaß ein paar Texte. 1986 wechselte George R.R. Martin zum Film und schrieb Drehbücher u.a. für „Twilight Zone“ und „Die Schöne und das Biest“. Letztere Sendung produzierte er später auch selbst. 1996 gelang Martin mit  „Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell“ endgültig der literarische Durchbruch. In den folgenden Jahren sorgte George R.R. Martin mit den Nachfolgebänden „Das Erbe von Winterfell“, „Der Thron der Sieben Königreiche“, „Die Saat des goldenen Löwen“, „Sturm der Schwerter“, „Die Königin der Drachen“ und „Zeit der Krähen“ für Aufsehen. Die düstere Fantasywelt Westeros, in die George R.R. Martin seine Leser dabei führt, ist überaus komplex und brachte ihm eine sehr treue Fangemeinde ein. Außerdem schrieb er sechs weitere Romane und zahlreiche Kurzgeschichten. 2011 lief auch eine Fernsehserie unter dem Titel „Game of Thrones“ an, die auf den Büchern der „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe basiert. Zwischen 1996 und 1998 war George R.R. Martin Vizepräsident der Science Fiction Writers of America (SFWA). Er wurde für sein Werk mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter vielfach mit dem Locus Award für den besten Roman sowie mit dem Bram Storker und dem World Fantasy Award.

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