Leo Martin

Leo Martin ist der deutsche James Bond. (c) Kay BlaschkeLeo Martin (Jahrgang 1976) ist ein deutscher Kriminalwissenschaftler und ehemaliger Geheimagent im Inlandsgeheimdienst, der heute Bücher zum Thema Persönlichkeitspsychologie schreibt. Der NDR nannte ihn deshalb den „deutschen James Bond“. Sein Hauptaufgabenfeld beim Geheimdienst war die Organisierte Kriminalität und die Zusammenarbeit mit Informanten. Dabei war es unerlässlich, innerhalb kürzester Zeit das Vertrauen fremder Menschen zu gewinnen und sie dazu zu bringen, ihm ihr Wissen anzuvertrauen, selbst wenn sie sich damit in Gefahr brachten.

Das kann nur gelingen, wenn man die Grundlagen der Psychologie beherrscht und über eine sehr gute Menschenkenntnis verfügt. In seinem ersten Buch „Ich krieg dich! Menschen für sich gewinnen“ verriet Leo Martin, wie man sich diese Fähigkeiten aneignet und im Berufs- und Privatleben zu Nutze macht. Innerhalb kürzester Zeit schoss das Buch in der SPIEGEL-Bestsellerliste nach oben und begeisterte zahllose Leser. 2012 legte Martin mit „Ich durchschau dich! Menschen lesen“ nach und gewährte seinen Lesern einen Eindruck in die Kunst der Menschenkenntnis. Auch das war in seinem Job nämlich unerlässlich: Menschen einschätzen und ihre Situation besser zu verstehen. Auf diese Weise lassen sich Komplikationen umschiffen und natürlich auch Vorteile erzielen. Grundlage für das Buch war ein wahrer Fall, anhand dessen Leo Martin zahlreiche Tricks aus dem Agentenhandbuch erläuterte.

Das dritte Buch erschien dann 2015: „Ich stopp dich! Gefühlsterroristen erkennen und ausschalten“. Einmal mehr bot eine packende Agentenstory die Basis für das Buch, in dem es darum geht, jene Menschen aus dem eigenen Leben zu verbannen, die versuchen, es einem mit cholerischen Anfällen, Neid und Missgunst zu vermiesen. Leo Martin zeigt Strategien, die dabei helfen, diese „Nervenkiller“ und „Gefühlsterroristen“ zu identifizieren und erläutert dann, wie man sich bestmöglich aus ihren Fängen befreit.

Wenn er nicht gerade Bestseller schreibt, hält Leo Martin auch Vorträge. Darin geht es – wie könnte es auch anders sein – unter anderem darum, wie man sich die Geheimwaffen der Kommunikation zu Nutze macht und das Vertrauen von Menschen für sich gewinnt. Unverzichtbar sei es dabei, so Martin, Einfühlungsvermögen an den Tag zu legen, und ein Verständnis für das Denken und Fühlen anderer Menschen zu entwickeln. In Büchern und Vorträgen erklärt er immer wieder, dass sich Menschen entsprechend der Schubladen verhalten, in die man sie steckt. Das könne man sich auch im Alltag jederzeit zu Nutze machen. Wer die Bücher von Leo Martin liest, lernt, wie das funktionieren kann – und fühlt sich zugleich bestens unterhalten.

Interview mit Leo Martin

Leo Martin hat mit uns über sein Buch "Ich stopp dich! Gefühlsterroristen erkennen und ausschalten" gesprochen.

Literaturtipps.de: Herr Martin, ein Leben als Geheimagent, das klingt sehr nach 007. War ihr Leben ähnlich aufregend?

Leo Martin: 

Literaturtipps.de: „Ich stopp dich“ ist nach „Ich krieg dich!“ und „Ich durchschau dich!“ Ihr drittes Buch. Es ist wie Ihre anderen beiden Bücher auch, in eine spannende Agentenstory eingebettet. Dieses Mal ermitteln Sie gegen die Russenmafia. Nehmen Sie die Geschichten für Ihre Bücher aus Ihrem eigenen Erfahrungsschatz?

Leo Martin:

Literaturtipps.de: Ihr Buch „Ich stopp dich“ beschäftigt sich mit sogenannten „Gefühlsterroristen“. Was genau sind „Gefühlsterroristen“?

Leo Martin:

Literaturtipps.de: Warum war es Ihnen ein Anliegen, ein Buch über genau dieses Thema zu schreiben?

Leo Martin:

Literaturtipps.de: In Ihrem Buch geht es um die Frage, wie man Menschen begegnet, die einem die Lebensfreude rauben bzw. sie durchschaut. Was wäre ein kurzes, klassisches Beispiel aus dem Alltag für einen typischen Gefühlsterroristen?

Leo Martin:

Literaturtipps.de: Sie beschreiben in Ihrem Buch sieben verschiedene Typen von „Gefühlsterroristen“. Um welche handelt es sich und wie haben sie diese Typen ausgewählt?

Leo Martin:

Literaturtipps.de: Vielleicht greifen wir mal einen Typen raus: den Choleriker zum Beispiel. Der Choleriker ist hysterisch, egozentrisch, in andere Menschen kann er sich nicht hineinversetzen und Wutausbrüche und Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Wie geht man am besten mit solch einem Menschen um? Wie kann man den Choleriker stoppen bzw. was sollte man bei ihm vermeiden?

Leo Martin:

Wir bedanken uns herzlich bei Leo Martin für dieses Gespräch!

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