Elisabeth Mittelstädt

Elisabeth Mittelstädt (Jahrgang 1946) ist eine wahre Powerfrau: Als Gründerin der christlichen Frauenzeitschrift LYDIA und Herausgeberin und Autorin mehrerer erfolgreicher Bücher zu den Themen Trauer, Hoffnung, Träume und Altern, leistet sie Tag für Tag ihren Beitrag im Dienst der Lydia. Lydia ist jene biblische Figur, von der sich der Name der Zeitschrift ableitet, die Elisabeth Mittelstädt seit vielen Jahren herausgibt. In der Bibel ist Lydia eine griechische Purpurhändlerin aus Thyatira, die den Apostel Paulus und seinen Begleiter Silas bei sich aufnahm und sich und die Angehörigen ihres Hauses von ihm taufen ließ. Sie war damit die erste Person auf dem europäischen Kontinent, die den christlichen Glauben annahm. Ihr Haus wurde fortan zum Treffpunkt für die neu entstandene christliche Gemeinde Griechenlands. Sie gilt damit als Mäzenin des frühen Christentums in Europa.

Zum Dienst der Lydia kam Elisabeth Mittelstädt durch Schmerzen. Der Kunstfehler eines Zahnarztes ließ sie mit fürchterlichen Schmerzen zurück. Zahllose Ärzte sollten den schmerzenden Kiefer untersuchen, bis sie die niederschmetternde Diagnose erhielt: bleibender, nicht zu behebender Schaden. Bis an ihr Lebensende wird sie mit diesen Schmerzen leben müssen. Bei Gott fand Mittelstädt Heilung und Frieden. „Hätte ich wählen können, auf welche Weise der Dienst der Lydia geboren wird, wäre mir bestimmt etwas anderes eingefallen als ein Weg der Schmerzen. Aber Gott fragte nicht nach dem Plan, den ich für mein Leben hatte. Stattdessen entwarf er einen Plan für mich, der mit Freude und Schmerzen durchwebt ist“, erklärt Elisabeth Mittelstädt auf der Website seinetoechter.de. Ein Jahr lang konnte sie nicht laufen, weil sie sich eine durch Zecken hervorgerufene Gelenkentzündung zugezogen hatte, doch Elisabeth Mittelstädt vertraute noch immer auf den Plan Gottes.

Teil dieses Planes scheint es zu sein, andere Frauen zu ermutigen. Mittelstädt nahm ihre Aufgabe an und gründete „LYDIA – die christliche Zeitschrift für die Frau“. Inzwischen erscheint sie mit einer Auflage von 160.000 Exemplaren in drei Sprachen und erreicht so Leserinnen und Leser in 101 Ländern. Dass sie mit ihrer Zeitschrift so viele Menschen ansprechen könnte, hätte sich Elisabeth Mittelstädt nie träumen lassen, doch inzwischen ist das Blatt zu einem Selbstläufer geworden: „Leserinnen geben die Zeitschrift an andere Frauen weiter, weil sie ihnen hilft und sie anderen helfen möchten“, erklärt sie den Erfolg von „LYDIA“. Eine Leserin bedankte sich bei Elisabeth Mittelstädt, weil sie ihrer 89-jährigen Nachbarin dabei geholfen habe, wieder zu Gott zurückzufinden. Sie habe geschrieben: „Wie viele Menschen werden im Himmel wohl auf Sie zugelaufen kommen, um Ihnen zu danken, dass LYDIA ihnen den Weg gewiesen hat!“

Wenn sie nicht das Editorial oder kurze Geschichten für „LYDIA“ schreibt oder die Geschichten anderer Frauen sichtet und veröffentlicht, dann arbeitet Elisabeth Mittelstädt auch an eigenen Büchern. Auch hier hat es sich die Autorin zum Ziel gemacht, Hoffnung, Mut, Kraft und Trost zu spenden. In ihrer umfangreichen Bibliographie finden sich Titel wie „Da hörte ich Gott zu mir reden“, „Ich werde älter – na und?“, „Hoffnung für alle. Frauen begegnen Gott“, „Ein Segenswunsch für jeden Tag“, „Geschenke, die der Himmel schickt“ und „Ein Hauch vom Himmel. Getröstet in Zeiten der Trauer“. Elisabeth Mittelstädt hat darüber hinaus einige Weihnachtsbücher und einen immerwährenden Kalender veröffentlicht. Wer mehr über den Lebensweg von Elisabeth Mittelstädt erfahren möchte – von ihrer Kindheit in Ungarn, über ihren Traum von Amerika, ihre Flucht in den Westen, die Enttäuschung in Österreich bis hin zu ihrem Weg zu Gott – sollte unbedingt ihre Autobiographie lesen: „Größer als meine Träume“. Ein inspirierendes Buch, das Mut macht, Vertrauen zu haben und dem eigenen Weg zu folgen.

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