Walter Moers

Über das Leben des deutschen Comic-Zeichners, Illustratoren und Autoren Walter Moers (Jahrgang 1957) ist nur wenig bekannt. Er gilt allgemein als sehr öffentlichkeitsscheu, lässt sich nur selten interviewen oder fotografieren. Bekannt ist nur, dass der aus Mönchengladbach stammende Künstler sich das Malen selbst beigebracht hat. Seit 1984 erschienen zahlreiche cartoonartige Comics, die sich insbesondere dadurch auszeichneten, dass sie sich nicht an Tabus hielten. Durch diesen grundsätzlichen Mangel an politischer Korrektheit wurde Moers zum ständigen Mitarbeiter des Satiremagazins „Titanic“. 1999 veröffentlichte er seinen ersten Roman, „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“. Er erzählt von den Abenteuern des jungen Käpt’n Blaubär, der auf den Meeren der nur so vor Ironie strotzenden, fiktiven Welt Zarmonien zuhause ist. Bereits in seinem zweiten Roman „Ensel und Krete“ etabliert Moers den zarmonischen Autor „Hildegunst von Mythenmetz“ als fiktiven Erzähler. Auch „Die Stadt der Träumenden Bücher“, der vierte Band der Zarmonien-Romane wird von Mythenmetz erzählt und von Moers lediglich „übersetzt“. Mit „Der Schreckensmeister“ (2007) endete die Zarmonien-Saga vorläufig. Doch vier Jahre später durften die Fans von Walter Moers kurzzeitig aufatmen: „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ ist eine weitere Übersetzung aus dem reichen Fundus der Werke von Hildegunst von Mythenmetz. Leider enttäuschte das Buch damit, dass es auf der Hälfte der Handlung abbrach. Walter Moers verweist in seinem Nachwort auf den zweiten Teil des Buches, der nun mit Spannung erwartet wird. Unabhängig davon veröffentlichte Moers 2001 den Roman „Wilde Reise durch die Nacht“ um den jungen Gustave, der ein großer Zeichner werden wollte.

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