Walter Mosley

Walter Mosley (Jahrgang 1952) ist ein US-amerikanischer Krimiautor, der als einer der prominentesten Vertreter der afro-amerikanischen Kultur Amerikas gilt. Mosley lebt heute in New York, dem Schauplatz vieler seiner Krimis, wuchs aber in einem Bezirk von Los Angeles auf, der traditionell dafür bekannt ist, dass dort viele Menschen mit afroamerikanischen und hispanischen Wurzeln leben. Walter Mosley selbst ist der Sohn einer polnisch-jüdischen Einwanderin und eines afroamerikanischen Vaters. Nach der Schule nahm sich Mosley eine Auszeit, reiste durch Europa und studierte anschließend an verschiedenen Colleges in Amerika. Nach seinem Abschluss in Politikwissenschaften zog Walter Mosley nach New York, wo er im Alter von 38 Jahren seinen ersten Roman veröffentlichte, der ihn mit einem Schlag bekannt machte: „Teufel in Blau“ ist bis heute Mosleys bekanntester und erfolgreichster Roman und wurde 1995 verfilmt. Es war der Beginn einer sehr vielversprechenden Karriere und der Auftakt einer Krimireihe, die heute schon zu den modernen Klassikern des Genres in Amerika zählt. Die Easy-Rawlings-Serie umfasst inzwischen elf Bände. Darüber hinaus hat Walter Mosley weitere Krimiserien und auch Science-Fiction-Romane und Jugendbücher geschrieben.  Der bekannteste Krimi außerhalb der Easy-Rawlings-Serie war „Manhatten Karma“, der erste Band der Leonid-McGill-Reihe über einen afroamerikanischen Privatdetektiv in New York. Die Wurzeln dieses Romans liegen ganz deutlich im klassischen Privat Inspector-Genre, doch die Züge des Werkes sind unverkennbar modern, spielt die Handlung doch in der Gegenwart, in der ein schwarzer Präsident Amerika regiert, die Afroamerikaner aber dennoch noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen haben.

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