Andreas Müller

Andreas Müller (Jahrgang 1976) ist ein deutscher Kornkreis-Experte und beliebter Interviewpartner zum Thema Kornkreise. Müller studierte am HBKsaar in Saasrbrücken Grafikdesign, hat aber im Phänomen Kornkreise seine Berufung gefunden. Seit 1994 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema und recherchiert vor allem an Kornkreisen in England viel vor Ort. Er ist immer dann zur Stelle, wenn es eine neue, spektakuläre Kornkreis-Sichtung gibt und dokumentiert diese ausgiebig. Auch Rundfunk, Fernsehen und Printmedien kommen immer wieder auf Andreas Müller zu, wenn es um das Thema Kornkreise geht. Sein besonderer Pluspunkt: Er setzt sich differenziert mit dem Thema auseinander, trägt Fakten und Beobachtungen zusammen und hängt nicht einer einzelnen Theorie an. Das macht auch sein Buch „Kornkreise – Geometrie, Phänomene, Forschung“ aus, ein Standardwerk zum Thema Kornkreise. Seit 1994 leitet Andreas Müller das International Crop Circle Archive (ICCA), in dem Sichtungen und Dokumente von Kornkreisen überall aus der Welt aufbewahrt und ausgewertet werden. Aus diesem reichen Fundus schöpft Müller nicht nur in seinem Buch, sondern auch in seinen Artikeln für Zeitschriften, in seinen Vorträgen und Symposien. 1998 startete Müller in Zusammenarbeit mit dem BLT Research Team ein großes Projekt zur wissenschaftlichen Analyse von Kornkreisen: Hierfür entnahm man Proben, die im Labor wissenschaftlich ausgewertet wurden. In seinem Buch „Kornkreise – Geometrie, Phänomene, Forschung“ geht er ausgiebig auf die Untersuchungen und deren Ergebnisse ein, stellt sie in den Kontext mit anderen, ähnlichen Forschungsarbeiten und leitet daraus Theorien ab, ohne jedoch zu behaupten, er kenne die einzige Wahrheit über Kornkreise und ihre Entstehung. Gemeinsam mit sechs anderen Kornkreisforschern gehört Andreas Müller dem „invisible circle“ an, einer unabhängigen Gemeinschaft zur Erforschung des Kornkreis-Phänomens. Auch hier vertritt er die Auffassung, dass die Kornkreisforschung möglichst objektiv und frei sein sollte. Es geht ihm um die Erfassung der Phänomenologie und eine enge Zusammenarbeiten der Disziplinen. In der Verbindung zwischen Natur- und Grenzwissenschaften sieht Andreas Müller die ganz große Chance auf diesem Forschungsgebiet.

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