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Azar Nafisi

Azar Nafisi (Jahrgang 1955) ist eine iranische Literaturprofessorin aus Teheran, die u.a. mit ihrem Buch „Lolita lesen in Teheran“ berühmt geworden ist. Nafisi wuchs als Tochter des ehemaligen Bürgermeisters von Teheran in der iranischen Hauptstadt auf und studierte in an der Johns Hopkins University Washington, D.C Englische Literatur. Anschließend unterrichtete sie Oxford und an der Universität ihrer Heimatstadt. Nachdem sie sich weigerte, einen Schleier zu tragen, wurde ihr die Lehrerlaubnis entzogen. Dennoch traf sich Nafisi einmal in der Woche mit Interessierten zu einem Privatseminar, in dem die großen Klassiker der (westlichen) Literatur gelesen wurden, die seit der islamischen Kulturrevolution offiziell verboten waren. Von diesen heimlichen Zusammenkünften und der Lektüre von Nabokovs „Lolita“ und Fitzgeralds „Der große Gatsby“ berichtete Nafisi nach ihrer Ausreise in die USA in dem Buch „Lolita lesen in Teheran“, das 2005 erschien. 2010 folgte ihr zweites Buch „Die schönen Lügen meiner Mutter, Erinnerungen an meine iranische Familie“. In New York schreibt Nafisi heute für die New York Times, die Washington Post, das Wall Street Journal und den New Republic.

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