Michael Opoczynski

Michael Opoczynski_renommierter deutscher Wirtschaftspublizist © Jürgen HölzerMichael Opoczynski (Jahrgang 1948) gilt als einer der bekanntesten und renommiertesten deutschen Wirtschaftspublizisten. Auch als Buchautor feierte er schon Erfolge. Seine Laufbahn begann Opoczynski mit einem Studium der Politikwissenschaften an der Frankfurter Goethe-Universität, mit einer Stelle als Assistent von Hans Matthöfer, als Pressesprecher der SPD in Hessen und als Redakteur beim ZDF. Inzwischen ist er in der Publizistik etabliert, war Leiter der Wirtschaftsredaktion und Moderator der Sendung WISO, und Chef-Kommentator für Wirtschaftsfragen im ZDF.

Bei WISO war er ab 1992 als Redaktionsleiter und Moderator für die wöchentliche Service-Sendung verantwortlich. Hier ging es um eine breite Palette von Themen von Immobilien über Finanzprodukte bis hin zu Mietrecht, Scheidungen, Unterhalt, Existenzgründung, Altersvorsorge und Aktien. Zu allen Themen hat Michael Opoczynski in Zusammenarbeit mit Martin Leutke Bücher herausgegeben, die die Aspekte noch einmal ausführlich beleuchten.  Parallel dazu schrieb Opoczynski immer auch Gastbeiträge für Zeitungen und Magazine. 2010 übernahm er für ein Jahr die Leitung der ZDF-Hauptredaktion Wirtschaft, Recht, Soziales und Umwelt.

Bereits 2009 erschien sein erstes Buch: „Die Blutsauger der Nation: Wie ein entfesselter Kapitalismus uns ruiniert“. Darin griff Opoczynski die aktuelle Kapitalismus-Debatte auf und analysierte mit objektivem Blick und kühlem Verstand die herrschenden Verhältnisse, die massiven Fehlentwicklung und die Entmenschlichung unserer Gesellschaft. Dieses Thema beschäftigte Opoczynski auch nach der Veröffentlichung seines Buches weiterhin. Auch in „Krieg der Generationen“ geht es darum, wie wir unsere eigene Welt zugrunde richten und nachfolgenden Generationen einen Trümmerhaufen hinterlassen, der direkt auf eine Katastrophe zusteuert.

In seiner unbequemen und deshalb umso wichtigeren Streitschrift fordert Michael Opoczynski eindringlich mehr Fairness unter den Generationen und mehr Rücksicht gegenüber den Jungen. Er sagt: „Wir dürfen keine Generation der Heuschrecken sein“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

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