Lesley Pearse
Lesley Pearse ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Großbritanniens, die sich noch ganz der Tradition des Geschichtenerzählens verbunden fühlt. Die tragischen Elemente ihrer Romane – Kindsmissbrauch, Ablehnung, Adoption – hat sie in frühester Kindheit am eigenen Leib erfahren, als ihre Mutter starb, als Pearse gerade einmal drei Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrem Vater und ihrer ungeliebten Stiefmutter auf. Kaum konnte sie ihr Zuhause verlassen, stürzte sie sich in ein unbändiges Partyleben, das keine Grenzen kannte, heiratete drei Mal und brachte drei Töchter zur Welt. Nach einigen verzweifelten Schreibversuchen gelang es ihr mit dem Roman „Georgia“ endlich, einen Verleger zu finden. Von da an ging es aufwärts für Pearse: Ihr zweiter Roman, „Tara“, wurde bereits für den Award als Romantic Novel of the Year nominiert. 10 ihrer Romane sind inzwischen auch auf Deutsch erschienen. Besonderen Erfolg hatte sie mit dem Roman „Das helle Licht der Sehnsucht“ (2010), der von zwei Halbwaisen-Mädchen und ihrer harten Jugend erzählt. Einmal mehr verarbeitet Pearse darin ihre eigene Kindheit. Auch das 2009 erschienene Buch „Wo das Glück zuhause ist“, erfreute sich unter Pearse-Fans großer Beliebtheit.
Top-Thema
In Berlin sind die Lesebühnen schon längst Kult. Wer Freude an kurzweiligen, lustigen und auch mal kritischen Texten hat, der ist hier genau richtig und kann sich an jedem Tag der Woche bestens unterhalten lassen. Wir erklären, was es mit dem Kult auf sich hat.
Top-Thema
Die Sklaverei ist ein häufiges Thema in der Literatur. Nicht nur die Nachfahren ehemaliger Sklaven beschäftigen sich mit der strukturellen Entmenschlichung, auch in Literaturklassikern spielt das Thema eine Rolle. Hier erhalten Sie eine Übersicht über gute Bücher zum Thema Sklaverei.



