Douglas Preston

Douglas Preston und sein Schriftsteller-Kollege Lincoln ChildDouglas Preston (Jahrgang 1956) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der sich vor allem mit Wissenschaftsthrillern einen Namen gemacht hat. Preston, der jüngere Bruder des Schriftstellers Richard Preston, absolvierte am Pomona College in Kalifornien ein umfangreiches Studium in Mathematik, Biologie, Physik, Anthropologie, Chemie, Geologie und Astronomie und arbeitete anschließend im American Museum of Natural History in New York und unterrichtete an der Princeton University. Zur Schriftstellerei kam er, als er 1985 ein Buch über das Museum veröffentlichte. Schon ein Jahr später machte er sich als Schriftsteller selbstständig. Mit seinem ersten Roman, „Jennie“, landete Preston gleich einen großen Erfolg. 1995 erschien sein erstes Buch, das in Zusammenarbeit mit seinem Museumskollegen Lincoln Child entstanden war: „Das Relikt“. Die Idee dazu kam ihnen bei einer nächtlichen Führung durch das Museum. Gemeinsam hat das bekannte Autoren-Duo Preston & Child inzwischen zahlreiche Romane mit FBI-Agent Pendergast in der Hauptrolle verfasst. 2011 erschien zum Beispiel „Revenge – Eiskalte Täuschung“ und 2013 folgte „Fear – Grab des Schreckens“. Noch im gleichen Jahr, im Dezember 2013, legten Douglas Preston und Lincoln Child mit dem nächsten Band nach: „Attack – Unsichtbarer Feind“. Schon die vergangenen Bände hatten bei den Fans des Duos Preston & Child einigen Widerwillen hervorgerufen. Special Agent Pendergast wird immer mehr zu einer Mischung zwischen „Superman und Dracula“, wie ein Leser bei Amazon unglücklich schreibt. Seine ihm ganz eigene Meditationstechnik hat Pendergast inzwischen so verfeinert, dass er in der Meditation Wein verkosten kann, was die Figur immer unglaubwürdiger werden lässt. In „Attack“ haben Douglas Preston und sein Co-Autor dem Agenten nun einen Schützling zur Seite gestellt, der dem Fass den Boden ausschlägt. Corrie Swanson, Kriminologin Ende 20, ist nicht nur richtiggehend dumm, sondern auch noch sehr leichtsinnig und stur. Immer wieder blickt der Leser kopfschüttelnd vom Buch hoch und schaut auf den Einband, ob es sich dabei wirklich noch um eine Geschichte von Douglas Preston und seinem Kollegen handelt. Nicht wenige Rezensenten auf Amazon fordern deshalb die Autoren auf, Pendergast endlich sterben zu lassen, und vielleicht einer neuen Figur die Chance zu geben, die Bestsellerlisten zu stürmen – ganz so, wie es die ersten Romane von Preston & Child einst taten. Wenn Douglas Preston nicht an den Pendergast-Romanen schreibt, ist er übrigens auch auf Solofaden recht erfolgreich unterwegs, so zum Beispiel auch mit seinem 2008 erschienenen Wissenschafts- und Religionsthriller „Credo. Das letzte Geheimnis“.

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