Klaus Schroeder

Klaus Schroeder (Jahrgang 1949) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Zeithistoriker, der in Lübeck-Travemünde direkt an der innerdeutschen Grenze aufwuchs. Schroeder studierte an der Freien Universität von Berlin Biologie, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften und arbeitete anschließend an der FU als wissenschaftlicher Assistent für Soziologie. Hier konzentrierte er sich auf die Themen Staat, Organisation und Planung. Nach seiner Habilitation galt sein besonderes Studieninteresse dem politischen System Deutschlands und der DDR sowie dem Sozialstaat, den gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen und sozialen Bewegungen. In den Folgejahren übernahm er Leitungspositionen in seinem Fachbereich an der FU und gründete 1992 den Forschungsverbund SED-Staat, der sich mit der deutschen Teilungsgeschichte und dem Wiedervereinigungsprozess auseinandersetzt. Zu diesem Thema hat Schroeder bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter „Die veränderte Republik. Deutschland nach der Wiedervereinigung“ (2006), „Oh, wie schön ist die DDR“ (2009) und zuletzt 2010 „Das neue Deutschland. Warum nicht zusammenwächst, was zusammengehört“.

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