Florian Schroeder

Florian Schroeder (Jahrgang 1979) ist ein Berliner Kabarettist, dessen Live-Show und Buch „Offen für Alles und nicht ganz dicht“ ihn zur Stimme seiner Generation der tausend Wahlmöglichkeiten gemacht hat. Mit verschmitztem Lächeln hält er einer verrückt gewordenen Welt den Spiegel vor. „Offen für Alles und nicht ganz dicht“ ist Florian Schroeders dritte Live-Show, aber sein erstes Buch. Bis zur Veröffentlichung 2011 war er vor allem durch Moderationen und Liveprogramme aufgefallen. Seinen ersten Auftritt hatte Florian Schroeder schon im Alter von 14 Jahren: Damals parodierte er in der Harald Schmidt-Sendung „Schmidteinander“ Prominente. Einmal Bühnenluft geschnuppert, ließ ihn die Begeisterung dafür nicht mehr los. Nach dem Abitur war er Teil des Kabarett- Ensembles „Heinz!“, dessen großes Vorbild Heinz Erhardt war, und studierte Germanistik und Philosophie. Einen Namen machte sich Florian Schroeder dann als Moderator beim SWR-Radio und mit kleineren Solo-Auftritten. Dabei war er immer der, „der Prominente so toll karikieren“ konnte. Allein mit Stimme, Mimik und Gestik und seinen legendär gewordenen phantomimischen Einlagen begeisterten Schroeders Darbietungen ihr Publikum. Seine erste eigene Live-Show trug dann den Namen „Auf Ochsentour“ (2004). Nach ihrem Erfolg ging Florian Schroeder 2007 mit „Du willst es doch auch“ auf Tour. Seine kabarettistischen Programme sorgten dafür, dass er im SWR eine eigene Late-Night-Kabarettsendung mit Namen „Schroeder!“ bekam. Es folgte der kabraettistische Talk „Seitensprung“ bei 3sat. Außerdem schreibt Florian Schroeder seit 2009 eine Kolumne für die Frankfurter Neue Presse. 2011 war dann ein großes Jahr für ihn: Das Buch „Offen für Alles und nicht ganz dicht“ erschien im Rowohlt-Verlag, gefolgt von der gleichnamigen Tour – mit vollem Erfolg. 2012 kam der Startschuss für die Nachrichten-Satire „Das Ernste“, die Florian Schroeder gemeinsam mit Jo Brauner moderiert. Florian Schroeder lebt in Berlin und hat für seine kabarettistischen Arbeiten bereits zahlreiche Preise bekommen, darunter das „Sprungbrett“ des Handelsblatts und den Silbernen Stuttgarter Besen.

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