Alfons Schuhbeck

Der Spitzenkoch Alfons Schuhbeck (Jahrgang 1949) absolvierte seine Lehr- und Wanderjahre in Salzburg, Genf, Paris, London und München. Er lernte an der renommierten Hotelfachschule Bad Reichenhall und an so erlesenen Adressen wie Feinkost Käfer, Alois Dallmayr und dem Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann. Seit 1980 betreibt er das elterliche Kurhausstüble in Waging am See. Für seine dort gebotenen Kochkünste wurde er 1983 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, den das Haus bis heute halten konnte. 1989 wurde Alfons Schuhbeck darüber hinaus vom Gourmetführer Gault Millau zum „Koch des Jahres“ gekürt. Seine Küche ist inspiriert von ausgiebigen Reisen, die er während seiner Lehr- und Wanderjahre in den asiatischen Raum und nach Frankreich unternommen hat. Besonders die Gewürze der asiatischen – insbesondere der ayurvedischen – Küche begeisterten ihn. Mit ihnen verleiht er seiner eigentlich so urbayerischen Küche eine ganz besondere Note. So verwendet er beispielsweise arabisches Kaffeegewürz und marrokanisches Hähnchengewürz, um seinen Rezepten den letzten Schliff zu verleihen. Inzwischen hat Schubeck auch eine eigene Kollektion mit Gewürzen herausgegeben, die das Nachkochen zuhause erleichtern. Einen spannenden Einblick in die Welt der Gewürze gibt Schuhbeck in seinem 2011 erschienenen Buch „Meine Reise in die Welt der Gewürze“. In München betreibt Alfons Schuhbeck inzwischen nicht mehr nur nur das Restaurant „In den Südtiroler Stuben“, sondern auch einen Eissalon, einen Schokoladenladen sowie einen Partyservice und die Orlando Bar. Seine kulinarischen Fähigkeiten vermittelt er seit 2007 in seiner Kochschule, die von GaultMillau zur "Kochschule 2008" gekürt wurde, sowie in zahlreichen Kochbüchern. Besonders zu empfehlen sind hier Schubecks „Meine deutsche Küche“, „Meine Küchengeheimnisse“ und „Schuhbecks Kochschule“.

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