Christian Seiler

Christian Seiler (Jahrgang 1961) ist ein österreichischer Kulturjournalist und Buchautor, der sich vor allem mit Biographien und Kulinarik-Büchern einen Namen gemacht hat. Georg Danzer, Philipp Lahm und André Heller ließen sich bereits von ihm porträtieren. Seine Laufbahn als Redakteur begann Christian Seiler 1984 bei der Zeitschrift „Wiener“. Drei Jahre später war er Gründungsmitglied und Redakteur des österreichischen „Sportmagazins“. Einem größeren Kreis von Lesern wurde Christian Seiler dann als Kolumnist der „Weltwoche“, einer Züricher Wochenzeitung, bekannt. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete er auch als Reporter für das österreichische Nachrichtenmagazin „profil“ und seit 2003 für das Kulturmagazin „du“. Heute konzipiert und realisiert Christian Seiler Kampagnen und Projekte für internationale Unternehmen, darunter Red Bull und die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt Kolumnen und Artikel für zahlreiche Zeitschriften und Magazine. Seit Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte Christian Seiler auch Bücher, beschäftigte sich zunächst ausgiebig mit der internationalen Küche und dem Thema Essen im Allgemeinen und wandte sich dann immer stärker dem Genre der Biographien zu. Mit „Die Kaltenbach“, einer Biographie der Köchin Marianne Kaltenbach, verband er eines seiner Lieblingsthemen mit dem interessanten für ihn neuen Genre. Seilers zweites Steckenpferd ist die Musikindustrie. Nach einigen Veröffentlichungen zum Thema Schlager und Volksmusik erschien 2006 das Buch „Jetzt oder nie“, ein Gespräch mit dem österreichischen Musiker und Komponisten Georg Danzer. In weiteren Buchveröffentlichungen spielte sein Hund „Barolo“ die Hauptrolle. Hier stellte Christian Seiler das Beste aus seinen Hund & Herrl-Kolumnen im Freizeit-Kurier zusammen. Bevor Seiler 2012 mit der Biographie des österreicher Künstlers, Schauspielers und Buchautor André Heller für Aufsehen sorgte, schrieb er über Toni Innauer, den österreichischen Kultsportler, den Kletterer David Lama und den deutschen Fußballprofi Philipp Lahm. 2012 erschien „André Heller: Feuerkopf“, eine Biographie des eigensinnigen und hoch kreativen Tausendsassas aus Österreich, der immer wieder mit Skandalen auf sich aufmerksam macht. „Wer André Hellers Spuren folgt, sieht einem universellen Gesamtkunstwerk beim Wachsen zu“, schrieb Christian Seiler über André Heller. Trotz des unbeschönigten Blicks auf das Leben des Visionärs lässt Seiler immer wieder Respekt für die Vielseitigkeit Hellers durchklingen. Niemals stellt er ihn bloß, niemals verspottet er ihn. Das verleiht dieser Biographie eine besondere Klasse. Schon allein des Objektes wegen wurde das Buch zu einem der meist diskutierten Bücher des Jahres und Christian Seiler zum viel gefragten Experten zum Thema. Noch immer lebt der Autor mit seiner Frau und seinem Sohn in seiner Geburtstadt Wien, wo Christian Seiler unter anderem für den „Kurier“, das „Handelsblatt“ und die „Weltwoche“ schreibt.

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