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John Seymour

John Seymour (Jahrgang 1914) wurde als Pionier der modernen Selbstversorger weltberühmt. Bevor er in das kleine Häuschen in England zog, das ihn schließlich zum Selbstversorger machte, war Seymour ein Abenteurer, der nach seinem Studium der Agrarwissenschaft mehrere Jahre als Farmer und Tierarzt in Afrika lebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste er für eine BBC-Reportage nach Indien und später erneut nach Afrika. Als er sich schließlich mit seiner Frau in England niederließ, lebten die beiden für mehrere Jahre auf einem Segelschiff, bevor sie sich 1957 für eine alte, abgelegene Farm in Wales entschieden. Auf der Farm Fachongle Isaf wurde Seymour zum Pionier des modernen Selbstversorgers. Über seine gesammelten Kenntnisse veröffentlichte er zahlreiche Bücher, in denen er anschaulich und auch für Laien leicht verständlich beschrieb, wie man ein kleines Grundstück oder einen großen Hof so betreiben kann, dass ein möglichst geschlossener und gesunder natürlicher Kreislauf entsteht. Schwerpunkte setzte er dabei auf Wiederverwertung, Nachhaltigkeit und ein stabiles System im Einklang mit der Natur. 1981 überließ das Ehepaar die zu groß gewordene Farm den Kindern und zog nach Irland, wo bis heute noch Selbstversorgerkurse, basierend auf den Kenntnissen Seymours, angeboten werden. Kurz vor seinem Tode, im September 2004, erschien sein letztes Buch: „Das neue Buch vom Leben auf dem Lande“.

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