Gunnar Staalesen

Gunnar Staalesen (Jahrgang 1947) ist einer der führenden Krimiautoren Norwegens. Berühmt wurde er mit der Krimiserie um den Kultkommissar Varg Veum. Staalesen, der schon als Kind von Büchern begeistert war, und sich bis heute einen „Bücherwurm nennt, studierte in seiner Heimatstadt Bergen Englisch, Französisch und Literaturwissenschaften und arbeitete anschließend als Dramaturg am Theater Den Nationale Scene in Bergen. Schon mit 12 Jahren hatte er erste Schreibversuche unternommen – vor allem inspiriert von Sherlock Holmes, mit dem auch Staalesens Begeisterung für das Krimi-Genre begann. Während seiner Zeit am Theater begann er dann, seine Kriminalromane zu schreiben, die bald so erfolgreich waren, dass Staalesen sich 1987 als Schriftsteller selbstständig machen konnte. Sein Privatdetektiv Varg Veum machte Gunnar Staalesen zu einem Superstar unter den norwegischen Krimiautoren und brachte ihm weltweit eine große Fangemeinde ein. Wie viele andere skandinavische Autoren hat auch Gunnar Staalesen seine Heimat zur Kulisse für seine Bücher gemacht und so ermittelt Varg Veum im schönen Bergen. Für seinen Roman „Gefallene Engel“ erhielt Staalesen 1991 den Palle-Rosenkranz-Preis und für „Wie in einem Spiegel“ den Riverton-Preis, die höchste Krimiauszeichnung Norwegens. 26 Romane, überwiegend Krimis, hat er bis heute veröffentlicht. Besonders großer Begeisterung erfreuen sich in Deutschland vor allem die Bücher „Im Dunkeln sind alle Wölfe grau“ und „Die Schrift an der Wand“. „Wie in einem Spiegel“ (2002) und „Von Angesicht zu Angesicht“ (2004) sind die bislang letzten Krimis von Gunnar Staalesen, die in deutschen Sprache erhältlich waren. Aber keine Sorge: Der Autor sorgt für Nachschub und hat in seiner Heimat bereits drei weitere Kriminalromane veröffentlicht.  

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