Jonathan Swift

Der irische Schriftsteller Jonathan Swift (1667 – 1745) wurde durch seinen Roman „Gullivers Reisen“ weltberühmt. Das Buch gehört zu den absoluten Klassikern der englischen Sprache und zu den meist gelesenen Büchern der Welt. Nach seinem Theologiestudium an der Dubliner Universität nahm Swift eine Anstellung als Sekretär bei dem einflussreichen Staatsmann Sir William Temple an. 1704 veröffentlichte er seine ersten Bücher, „Märchen von einer Tonne“ und „Die Schlacht der Bücher“, wobei ersteres heute immer noch zu seinen bedeutendsten zählt. Nach dem Tod seines Gönners zog Swift 1689 wieder nach Irland, wo er eine Anstellung als Priester einer Anglikanischen Kirche fand. Dort versuchte er sich vergeblich in der Politik, entschied sich dann jedoch, aus dem Verborgenen zu agieren und veröffentlichte zahlreiche scharfzüngige, politische Satiren. Sein berühmtestes Werk, „Gullivers Reisen“, wurde 1726 veröffentlicht und schon früh, als leichtfüßige Robinsonade und Kinderbuch abgestempelt, sodass seine eigentliche Bedeutung lange unerkannt blieb. 1745 starb Swift, nachdem er drei Jahre zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte und dadurch zum Invaliden geworden war.

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