Udo Ulfkotte

Udo Ulfkotte (Jahrgang 1960) ist ein deutscher Journalist und Publizist, der sich vor Allem mit den Themen Nachrichtendienste und Islam beschäftigt. Ulfkotte studierte in Freiburg und London Rechts- und Politikwissenschaften und arbeitete nach seiner Promotion 1986 bis Ende 2003 in der außenpolitischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Den größten Teil dieser Zeit lebte er in islamischen Staaten, wie Irak, Iran, Afghanistan und dem Oman. Die Erlebnisse dort haben ihn stark geprägt. Er sieht seine Aufgabe darin, Finger in Wunden zu legen und nicht darin, politisch korrekt zu sein. In diesem Sinne trat er auch der als rechtspopulistisch geltenden Wählervereinigung „Bürger in Wut“ bei.

Ulfkotte gilt als Islamkritiker und plante 2007 die Gründung einer eigenen Partei mit dem Namen „Partei gegen die Islamisierung Deutschlands“, die sich „gegen das Vordringen des radikalen Islam in Europa“ richten soll. Als PEGIDA später Wirklichkeit war, hielt er Reden auf Kundgebungen, um die Bewegung zu unterstützen. In diesem Sinne steht auch sein Buch „Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold: Armut für alle im „Lustigen Migrantenstadl“, das die gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen des Immigrationsflusses darstellt. Es erschien etwa zeitgleich mit Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“, stützt sich aber in Gegensatz zu diesem stärker auf belegbare Fakten. Genauso kontrovers wurde 2014 auch Ulfkottes Buch "Gekaufte Journalisten" diskutiert, wiederum gefolgt von "Mekka Deutschland: Die stille Islamisierung".

Darin beschreibt er - wie gewohnt ohne jede Rücksicht auf Political Correctness - wie aus seiner Sicht aus Europa eine "Kolonie des Islam". Für Udo Ulfkotte unverständlich: Wie alle nur zuschauen, oder - schlimmer noch - wegschauen.

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