John Updike

John Updike (Jahrgang 1932) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, dessen mehr als 20 Romane und Sammlungen zu den bedeutendsten Texten der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehören. Updike wuchs als Sohn eines Lehrers auf einer abgelegenen Farm in Pennsylvania in ärmlichen Verhältnissen auf. Dank eines Stipendiums konnte er ab 1950 dennoch die Harvard-Universität besuchen und dort Anglistik studieren. Zwischen 1955 und 1957 arbeitete Updike als Redakteur für die Zeitschrift „The New Yorker“, widmete sich aber ab 1957 in Massachusetts endgültig dem Schreiben von Romanen. Auf seinen ersten Roman „Poorhouse Fair“ (1958) folgten Jahrzehnte großer Produktivität. 1982 erhielt Updike den Pulitzer Preis für den Roman „Bessere Verhältnisse“. Das Buch ist Teil der Rabbit-Reihe um Hasenherz Harry „Rabbit“ Angstrom, die Updike weltberühmt machte. Mit den Rabbit-Büchern gelang es Updike, wie keinem anderen, die äußere, materielle Entwicklung der USA, wie auch die Veränderungen der amerikanischen Befindlichkeiten zwischen den späten 50er Jahren und der Jahrtausendwende einzufangen. 2009 erlag Updike einer Lungenkrebserkrankung.

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