Jules Verne
Jules Verne (1828 – 1905) schuf mit seinen phantastischen Werken nicht nur große Weltliteratur, sondern begründete auch das Science-Fiction- Genre. Er schickte seine Helden in 80 Tagen um die Welt, zum Mittelpunkt der Erde und auf den Grund des Meeres und schöpfte dabei aus den Vollen seiner Phantasie. Verne stammt aus der Hafenstadt Nantes und war deshalb mit dem Schiffsverkehr und mit dem Meer bestens vertraut. Die Inspiration für seine Werke hatte er praktisch vor der Haustür. Mit dem Schreiben begann er während seines Studiums in Paris, wo er auch in Kontakt mit den großen Literaten seiner Zeit kam. Zuerst versuchte er sich als Bühnenautor, ab 1851 schrieb er auch erzählende Texte zum Thema Reisen und Seefahrt. 1855 erschien sein erster Reise- und Abenteuerroman: „Ein Winter im Eis“. Sieben Jahre später folgte „Fünf Wochen im Ballon“ und Verne verpflichtete sich zu fünf weiteren Romanen. So erschienen bald „Reise um die Erde in 80 Tagen“ (1872), „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1873), „Von der Erde zum Mond“ (1873) und „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer“ (1874). Verne gehörte mit insgesamt 55 Romanen zu den produktivsten Autoren seiner Zeit. 1905 verstarb er in Amiens.






