Alexander von Schönburg

Alexander von Schönburg ist Journalist und Schriftsteller © Sebastian Hänel Alexander von Schönburg – eigentlich: Alexander von Schönburg-Glauchau – ist der Sohn von Joachim Graf von Schönburg-Glauchau. Was ihn im Hause Schönburg, der Abschaffung des Adelsstandes in Deutschland 1919 und der „Abdankung“ seines Bruders Carl Alban gemäß, dann auch ganz nonchalant zum familienoberhäuptlichen „Chef“ des Glauchauer Zweigs macht.

Seine journalistische Laufbahn führte über die Redaktion der FAZ und die Chefredaktion des Park Avenue-Magazins. Er schrieb Kolumnen für die deutsche Vanity Fair und die Bild-Zeitung, wo er seit 2009 Teil der Chefredaktion ist. Als Teil von „Tristesse Royale – das popkulturelle Quintett“, dem auch Benjamin von Stuckrad-Barre und Christian Kracht angehörten, konnte er 1999 größere Bekanntheit erlangen.

2005 – frisch von der FAZ als Berlin-Korrespondent gekündigt – gelang ihm dann überraschend mit dem Ratgeber „Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird“ ein Bestseller. Die Kritiker sind sich einig: So treffend die Spitzen gegen den Konsumterror auch sind, so wenig glaubwürdig ist das Werk doch angesichts von Schönburgs  folgendem rasantem Wiederaufstieg in die Chefetagen von Park Avenue und Bild-Zeitung.

Nach „Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ (2008), in dem von Schönburg locker aus dem Adelsnähkästchen erzählt, begibt sich er sich 2016 mit „Weltgeschichte to go“ erneut auf historisches, diesmal jedoch breiteres Parkett.

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