Martin Walker

Martin Walker (Jahrgang 1947) ist ein schottisch-stämmiger Journalist und Krimiautor, der inzwischen zum Teil im Périgord in Südfrankreich lebt, wo er seine Kriminalromane über Bruno, den Chef de Police, schreibt. Walker studierte in Harvard Geschichte, Wirtschaft und Internationale Beziehungen und war anschließend über 25 Jahre lang als politischer Journalist bei der Londoner Tageszeitung The Guardian beschäftigt. Als Büroleiter der Zeitung in Moskau und Washington verfolgte er die politischen Entwicklungen des Kalten Krieges besonders intensiv mit, berichtete für die New York Times, die Washington Post, den New Yorker, Die Zeit, El Mundo, die Moscow Times und Moskowskij Novosti über die politischen Entwicklungen der 70er und 80er Jahre. Für seine Berichte wurde er 1978 mit dem britischen Reporter-des-Jahres-Preis ausgezeichnet. Bekanntheit erlangte er vor allem mit seinen Sachbüchern über den Kalten Krieg, über Gorbatschow und die Perestroika, aber auch mit Werken über Bill Clinton und sein neues Amerika. 2008 wechselte Martin Walker das Genre und veröffentlichte mit „Bruno Chef de Police“ seinen ersten Krimi. Bruno ist Dorfpolizist in einem kleinen Ort im Périgord, wo Walker seit einigen Jahren seinen Sommersitz hat und genießt – wenn er nicht gerade Fälle löst – das gute Essen und den guten Wein Südfrankreichs. 2009 erschien der Nachfolger „Grand Cru“, in dem ein amerikanischer Weinkonzern die Weingüter des Dorfes übernehmen will und dabei auf erbitterten Widerstand stößt. Der dritte Fall um Bruno Chef de Police erschien 2010 unter dem Titel „Schwarze Diamanten“.

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