H. G. Wells

Herbert Georg Wells (1866 – 1946) war ein englischer Schriftsteller, der heute weitgehend als der Meister der frühen phantastischen Literatur gilt. Der Pionier der Science Fiction-Literatur sorgte Ende des 19. Jahrhunderts mit SF-Romanen wie „Die Zeitmaschine“ und „Krieg der Welten“ für Aufsehen. Wells liebte schon früh das Lesen, er galt als sehr wissbegierig und so war es kein Wunder, dass er nach zwei abgebrochenen Ausbildungen im Tuchhandel schließlich eine Stellung als Hilfslehrer annahm. 1884 erhielt er ein Stipendium für das Studium der Physik, Chemie, Geologie, Astronomie und Biologie, wo er unter anderem bei dem Evolutionsforscher Thomas Henry Huxley lernte, der Wells sehr prägen sollte. Während einer Phase langer Krankheit begann Lewis 1893 Kurzgeschichten, Essays und Buchbesprechungen für Zeitschriften zu schreiben. Ab 1896 entstand eine Reihe großer wissenschaftlicher Romane („scientific romances“), darunter „Die Insel des Dr. Moreau“ (1896) und „Krieg der Welten“ (1898) sowie mehrere Kurzgeschichten, Artikel und auch realistische Romane. Um die Jahrhundertwende herum entstanden einige seiner berühmtesten Romane, mit denen er sich seinen literarischen Weltruhm erarbeitete. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges engagierte Wells sich politisch, glaubte aber gegen Ende zusehends, dass die Menschheit ihrer eigenen Vernichtung entgegentriebe. 1946 verstarb Wells in London. Sein Pionierwerk der modernen Science-Fiction-Literatur, „Die Zeitmaschine“, machte ihn als Literat unsterblich.

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