Literaturtipp
Mechtild Borrmann
Wer das Schweigen bricht
Mechtild Borrmann ist eine Ausnahme auf dem deutschen Krimimarkt: Ihre Werke sind still und schmal und nicht besonders blutig; ihre Themen sind ernst und ihr Schreibstil sensibel und berührend. Genau dafür wurde „Wer das Schweigen bricht“ 2012 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Darin schickt Borrmann Robert Lubisch, den Sohn eines Industriemagnaten der Nachkriegszeit, auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dort schwuren 1939 sechs jungen Menschen, für einander da zu sein. Roberts Nachforschungen fordern bald ein erstes Todesopfer und Stück für Stück offenbart sich der ganze Abgrund.
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