Literaturtipp

Bertolt Brecht

Die Dreigroschenoper

Bertolt Brecht kündigte sein berühmtes Theaterstück mit Musil so an: „Weil diese Oper so prunkvoll gedacht war, wie nur Bettler sie erträumen, und weil sie so billig sein sollte, dass Bettler sie bezahlen können, heißt sie ‚Die Dreigroschenoper‘“. Brecht nimmt den Leser mit in den Londoner Stadtteil Soho, wo zwielichtige Gestalten ihr Unwesen treiben und Peachum, der Kopf der Londoner Bettelmafia, im ewigen Konkurrenzkampf mit dem Verbrecher Macheath steht. Das Stück basiert auf der Beggar’s Opera von John Gay aus dem Jahr 1728 und war als Gesellschaftskritik angelegt.

Dramen
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Ohne die Exilliteratur wüssten wir das nicht

Der Exilliteratur verdanken wir heute einiges: Ohne sie wäre alles, was aus dieser Zeit literarisch überliefert wäre, gleichgeschaltete Blut- und Bodenliteratur, absolut regimekonform, unkritisch und verklärend. Lesen Sie hier mehr über die Leistung der Exilliteratur.

Die Exilliteratur entstand unter anderem in den sicheren Häfen Amerikas.

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Das Drama als Ausdruck höchsten Genies

Das Drama gilt als die Königsgattung der Literatur. Schon Goethe sagte, es brauche Genie, um ein dramatisches Werk zu verfassen. Yasmina Reza bezeichnete es als das Königreich der Konzentration. Hier erfahren Sie, warum.

Wenn ein Genie ein Drama schreibt, hat es alle Fäden in der Hand.