Literaturtipp

Bertolt Brecht

Mutter Courage und ihre Kinder

Es ist kein Zufall, dass Bertolt Brecht im Jahr 1938 in „Mutter Courage“ eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg erzählt: Das Drama der Exilliteratur war als eindringliche Warnung zu verstehen. Als Warnung vor dem Krieg mit all seinen schrecklichen Gesichtern, vor dem Verlust der Menschlichkeit, der dazu führt, dass Menschen, wie Mutter Courage, um jeden Preis versuchen, am Krieg zu verdienen, anstatt auf Frieden zu setzen. Doch während die Warnung ungehört verklang und der Zweite Weltkrieg über Europa hereinbrach, blieb dieses Stück der Weltliteratur erhalten. Als Buch gewordene ewige Mahnung.

Dramen
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Nachkriegsliteratur – Schreiben in Schutt und Asche

Die Nachkriegsliteratur war tief gespalten. Kein Wunder: Wie sollte man auch schreiben, wenn die Welt in Schutt und Asche lag? Die Autoren der Nachkriegszeit fanden ihren eigenen Weg der Aufarbeitung. Lesen Sie mehr.

Die Nachkriegsliteratur trägt den Beinamen Trümmerliteratur nicht umsonst.

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Das Drama als Ausdruck höchsten Genies

Das Drama gilt als die Königsgattung der Literatur. Schon Goethe sagte, es brauche Genie, um ein dramatisches Werk zu verfassen. Yasmina Reza bezeichnete es als das Königreich der Konzentration. Hier erfahren Sie, warum.

Wenn ein Genie ein Drama schreibt, hat es alle Fäden in der Hand.