Literaturtipp

Thomas Bernhard

Holzfällen: Eine Erregung

Nicht umsonst gilt Thomas Bernhard als begnadeter Beschimpfungskünstler: Als „Holzfällen“ 1984 erschien, sorgte das Buch für einen Skandal! Schonungslos hatte er Kollegen, Weggefährten und Förderer ins Visier genommen und ihnen eine literarische Abreibung verpasst. Liest man Bernhard heute, ist von der großen öffentlichen Erregung nichts mehr übrig, doch das Buch ist noch immer ein Kunstwerk, „ein tosender Sturzbach der Worte, ein endloser Satzschwall, den er erbricht, und der keine Gemeinheit und Niederträchtigkeit auslässt.“ (literaturzeitschrift.de) Eine atemlose, buchgewordene Boshaftigkeit!

Gesellschaftsromane
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Warum Künstler Autobiographien schreiben

Eine Autobiographie zu veröffentlichen gehört heute unter Prominenten zum guten Ton. Und der Erfolg gibt dem großen Angebot recht: Fast immer wird ein Bestseller daraus. Hier erfahren Sie, was den Erfolg der Künstlerbiographien ausmacht.

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Gesellschaftskritik – Pflicht oder Kür?

Gesellschaftskritik ist eine wichtige Aufgabe der Literatur. Schon seit der Antike nutzen Dichter die Möglichkeiten der Literatur, um Missstände anzuprangern. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Gesellschaftskritik gewandelt hat und welche Bücher Sie gelesen haben sollten.

Gesellschaftskritik in der Literatur kann auch mal subtil sein.