Literaturtipp

Heinrich Mann

Der Untertan

Heinrich Manns „Der Untertan“ gilt als die wohl schärfste Satire auf die Weimarer Republik, auf eine Gesellschaft der Machtverherrlichung und des nationalistischen Gedankenguts. Ihr Repräsentant ist der ölig-feiste Diederich Heßling, ein Aufsteiger, geprägt durch die furchtbar strafende Hand seines tyrannischen Vaters und durch die Übermacht von Kirche und Militärdienst. Heßling wird bei Thomas Mann zum Sinnbild des katzbuckelnden Untertanen, der sich zugleich tyrannischer Machenschaften bedient, um seine Ziele zu erreichen. Ein satirischer „Bürgerspiegel“, noch heute brisant und genial!

Zeitgeschichte
Gesellschaftsromane
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Ohne die Exilliteratur wüssten wir das nicht

Der Exilliteratur verdanken wir heute einiges: Ohne sie wäre alles, was aus dieser Zeit literarisch überliefert wäre, gleichgeschaltete Blut- und Bodenliteratur, absolut regimekonform, unkritisch und verklärend. Lesen Sie hier mehr über die Leistung der Exilliteratur.

Die Exilliteratur entstand unter anderem in den sicheren Häfen Amerikas.

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Satire: Schmunzeln und doch kritisch bleiben

Wer eine Satire liest, will nicht nur unterhalten werden und lachen, er will sich zugleich Gedanken über die Welt machen, in der er lebt. Der Blick der Satiriker auf unsere Zeit und unsere Gesellschaft ist deshalb von unschätzbarem Wert. Wir stellen das Genre vor und empfehlen die besten Werke.

Satire verpackt Kritik in ein komisches Gewand.