Literaturtipp

Orhan Pamuk

Schnee

Einmal mehr präsentiert sich Orhan Pamuk in seinem Roman „Schnee“ als Grenzgänger zwischen den Welten. Mit der Geschichte von Kedrim Alakrusoglu, der 12 Jahre lang als politischer Asylant in Deutschland gelebt hat und den es nun in die osttürkische Provinzstadt Kars verschlägt, leistet Pamuk einen wichtigen Beitrag zum Verständnis einer uns immer noch fremden Kultur. In der Isolation der eingeschneiten Provinzstadt – der Schneefall nimmt gar kein Ende – erhält der Leser einen tiefen Einblick in die ländlichen Traditionen. „Ein groteskes, grausames und infernalisch komisches Buch“ (Tagesspiegel)

Gesellschaft

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