Literaturtipp

Marie-Jeanne Urech

Mein sehr lieber Herr Schönengel

Die „Bude“ ist ein wahrhaft kafkaeskes Haus: 16 Stockwerke hoch, wobei die Oberste 13 Kilometer misst, mit einem Keller, in dem die Aufseher hausen und in dem eine Kuh Tee ausschenkt. Die „Bude“ ist nicht nur Sinnbild des alltäglichen Wahnsinns, sie ist auch der Arbeitsplatz von Herrn Schönengel. Seine Aufgabe ist es, die Erfolgsbilanz der Firma mit sauberen, präzisen Bleistiftstrichen zu zeichnen. In seiner identitätslosen Welt bleibt Schönengel menschlich und regt zum Nachdenken an. „Eine surreale kleine Hölle, veredelt mit einer zartbitteren Romanze und eine lukullischen Revolte.“ (Stern)

Gesellschaftsromane
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