Literaturtipp

Viola Roggenkamp

Die Frau im Turm

Kunstvoll verwebt Roggenkamp in „Die Frau im Turm“ die Schicksale zweier Frauen, die 250 Jahre voneinander getrennt lebten, aber durch ihren Bezug zum Judentum verbunden sind: Die Eine ist Constantia von Cosel, die berühmteste Mätresse von August dem Starken, die Andere eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Vater in Ostdeutschland kurz nach dem Mauerfall. Masia reist mit einem Freund nach Dresden, wo sie ihren Vater vermutet. In der Auseinandersetzung mit der Dame, die in ihren 49 Jahren Gefangenschaft auf Burg Stolpen zum Judentum fand, findet auch Masia ihre jüdischen Wurzeln wieder.

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